DDos Attacke gegen japanische Server

Am Dienstag und Mittwoch haben jeweils drei DDoS-Angriffe unbekannter Herkunft Server lahmgelegt auf dennen die öffentlichen Webseiten des japanischen Ministerpräsidenten und des japanischen Kabinetts liegen. Dabei wurden die Server mit so vielen Datenpaketen beliefert, das sie auf andere Anfragen nicht mehr reagieren konnten und folglich auch nicht mehr erreichbar waren. Schon im August sowie im Januar letzten Jahres wurden einige japanische Ministerien Ziel von DDos-Angriffen.

Einen Angriff ähnlicher Art hatte vor kurzem auch heise.de durchleben müssen. Auch hier hatten bis dato unbekannte die Server des Verlagshauses mit Anfragen gerade zu bombardiert bis auch hier die Systeme, die eigentlich schon für eine große Besucherzahl ausgelegt sind, Ihren Dienst quitierten.

Derweilen diskutiert man in Japan über Maßnahmen zur Abwehr von IT-Risiken nicht nur im Büro des Ministerpräsidenten. Auch in anderen Regierungsstellen müsse nochmal genau überprüft werden, welche Maßnahmen erforderlich seien, so der japanische Regierungssprecher Hiroyuki Hosoda auf einer Pressekonferenz. Schäden seien übrigends nicht entstanden und die Computernetzwerke der Regierung seien mittlerweile wieder im Normalbetrieb, so Hosoda weiter.