Phishing meets VR-Bank – das Angeln geht weiter

Die Angler sind wieder unterwegs .. dieses mal "im Auftrag" der VR-Bank. Gerade flatterte eine E-Mail vom "support@vrbank.de" bei mir in die Postbox in der ich aufgefordert wurde, aufgrund von neu einzurichtende Sicherheitsvorkehrungen meine PIN und TAN auf einer sehr dubiosen Seite einzugeben.

Nun ja, Phishing ist ja nichts neues und die E-Mail ist für "nicht-VR-Bank-Kunden" oder internet/phishing affine User sehr leicht zu durchschauen, bei allen anderen sieht´s da schon etwas schlechter aus. Strotzen frühere E-Mails noch vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern, so kommt die neue Phishing Mail in einem fast sehr guten Deutsch daher. Einzig und allein ein falsch verwendeter Dativ am Ende der Mail könnte auch dem unbedarften User auf die richtige Spur verhelfen. Auf der anderen Seite, auch Bankmitarbeiter sind ja nur Menschen und machen Fehler.

Bleibt also nur noch die Weisheit aller Weisheiten in Bezug auf Online-Banking:

Eine Bank würde nie Ihre Online-Banking-Kunden per E-Mail oder gar in E-Mail-Formularen dazu auffordern Ihre PIN und TAN irgendwo "zur Überprüfung" einzugeben, sondern dieses geschieht nur auf den dafür vorgesehenen (Online-Banking)Seiten. 

Wer das noch immer nicht verstanden hat, der ist selber Schuld oder hat zu viel Geld und weiß nicht wohin damit.  Im letzteren Fall nehme ich es übrigends auch gerne … dann bleibt es wenigstens im Lande ;)