Open Source Versicherung

Der Lloyd’s-Versicherer Kiln und Lloyds’s-Broker Miller Insurance Services haben zusammen mit der Firma Open Source Risk Management (OSRM) die erste Versicherung gegen die Risiken von Open Source auf den Markt gebracht. Diese "Open Source Compliance Insurance" soll Unternehmen vor dem "risikoreichen Einsatz" von Open Source Software absichern.

Zum Tragen kommt die Versicherung, wenn z.B. ein Unternehmen eine Software zurückziehen muss bzw. in dieser Code austauschen muss, weil sie gegen die GPL oder eine andere Open-Source-Lizenz verstößt.

Kommentar
Hm, na gut, aber was ist mit Closed Software? Gibt es so eine Versicherung auch für diese Art der Software oder ist der User da wie immer auf sich alleine gestellt? Wäre doch toll wenn ich mich gegen das Ende eines Lifetime-Cycles von z.B. Microsoft Win98 versichern lassen könnte. Wenn die Redmonder sich dann entschließen ein Produkt nicht mehr zu supporten bekomme ich wenigstens eine neue Lizenz von der Versicherung :)

[via golem.de]