So viel steht fest, HTML5 ist im kommen! Immer mehr Browser unterstützen den neuen Standard und die Entwickler verblüffen die staunenden Massen in dem sie quasi täglich zeigen, was mit HTML5 so alles machbar ist [Agent 008 Ball, HTML5-Kaleidoscope].

Um so verblüffender erscheint dann die Tatsache, dass von offizieller Seite, nämlich vom W3C selber eher verhaltene Töne bezüglich der HTML5 Nutzung laut werden. So hat Philippe Le Hégaret vor kurzem in einem Interview im Online-Magazin InfoWorld sich verhalten über den aktuellen HTML5 Hype geäußert:

There is already a lot of excitement for HTML5, but it’s a little too early to deploy it because we’re running into interoperability issues […] I don’t think it’s ready for production yet […] The real problem is can we make it work across browsers, and at the moment, that is not the case […]

Ok, verstanden – und was nun? Müssen jetzt alle Webentwickler das Experimentieren mit HTML5 einstellen und warten bis das W3C die Freigabe erteilt? Ich würde sagen Nein! Zum einen hat HTML5 bereits derartig viel Fahrt in der Entwickler-Community aufgenommen, das es schwer werden wird, die Bewegung aufzuhalten. Zum Anderen sehe ich die Aussage von Le Hégaret eher als Warnung an die Community, neben dem Hype für den neuen Standard die Kompatibilität nicht zu vernachlässigen und auf keinen Fall zu vergessen, dass HTML5 immer noch den Status eines „working draft“ hat.

[via Mashable]

Sowohl Microsoft .NET als auch Java bieten inzwischen eine Vielzahl an Funktionen und welche von beiden Programmier­plattformen die bessere ist, daran scheiden sich die Geister – und das nicht nur fachlich – Hier und da mutiert eine Diskussion zu diesem Thema auch schon zu einer wahren Glaubensfrage. Erfreulich daher, dass man das Ganze auch mal von einer etwas humoristischen Seite aus betrachten kann:

[via mynethome.de]

Und mal wieder etwas aus der Kategorie „KostNix“: Bei Microsoft gibt es ab sofot das eBook „Introducing Microsoft SQL Server 2008“ für lau zu haben.

Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis verspricht einige interessante Theme:

Introducing Microsoft SQL Server 2008:
Chapter 1: Security and Administration
Chapter 2: Performance
Chapter 3: Type System
Chapter 4: Programmability
Chapter 5: Storage
Chapter 6: Enhancements for High Availability
Chapter 7: Business Intelligence Enhancements

Nachteil: man muss sich für das Buch bei Microsoft registrieren. Wer das nicht möchte, kann sich zumindest das erste Kapitel anschauen :)

[via mynethome.de]

Wie ich gerade bei Robert im Blog lese, ist eine versuchte WordPress-Version im Umlauf, welche eine modifizierte pluggable.php enthält. Dadurch können die Angreifer Zugang zum Blog erhalten.

Daher WordPress immer von WordPress.org bzw. wordpress-deutschland.org downloaden!

Update
Wie ich gerade bei WordPress-Deutschland lese, ist die gefälschte Version nur für Blogs gefährlich, die mindestens sechs registrierte Benutzer haben bzw. hatten, da erst dann das Cookie ausgelesen (und an die Datenspäher gesendet) wurde. Quasi immer wenn sich ein Benutzer mit einer ID < 5 einloggt hat.

[via Robert]

Und mal wieder etwas aus der Kategorie „KostNix“:

Der O’Reilly Verlag hat mit „Sicherheit im Internet“ und „Praktischer Einstieg in MySQL mit PHP“ wieder zwei Bücher als Openbooks veröffentlicht. Damit stehen nun fast 40 OpenBooks in Englisch bzw. Deutsch – größtenteils unter Open Source-Lizenzen wie der GNU Free Documentation License, Open Publications License oder der GNU General Public License – auf der O’Reilly Webseite für jedermann kostenlos zur Verfügung.

Nicht gerade Literatur für mich, aber vor allem das erste Werk scheint mir recht Nützlich für ein paar Freund und Bekannten von mir zu sein – ein paar Nützliche Tips können ja nie schaden und ersparen mir dann vielleicht die eine oder andere immer wiederkehrende Frage/Antwort Spielerei :)

[via Pro-Linux]

Vor knapp 3 Jahren hatte ich schon mal über einen Blindtext-Generator geschrieben, ist mir heute ein neuer über den Bildschirm geflimmert:

Der Dummy Text Generator leifert nicht nur den klassischen Lorem Ipsum Text, sondern lässt einem die Wahl zwischen insgesamt 10 verschiedenen Blind-Text-Typen, die eine willkommene Abwechslung in MockUps und Prototypen bringt. Desweiteren ist der Dummy Text Generator neben Deutsch und Englisch auch in Französich, Spanisch und Italienisch verfügbar, was die Auswahl der Dummy-Texte noch einmal erhöht.

Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit, die Größe der Ausgabebox zu verändern. Dadurch kann man schon vorher in etwa Abschätzen, wie der entsprechende Text im Layout aussehen könnte. Dadurch erstpart man sich etwas Kopierarbeit wenn man einen passenden Text für ein Layout sucht.

Fazit: äußerst Praktisch und ein Muss in jeder Linksammlung!

Bislang sind die Begriffe OpenSource und Microsoft nicht wirklich kompatibel – vor allem, wenn man an die Worte von Ray Ozzie, seines Zeichens Chief Software Architect bei Microsoft, denkt, der in einem Interview sagte, dass Microsoft die Googles dieser Welt am meisten fürchten müsse – Firmen, die Open-Source-Entwicklung unterstützten ohne die Notwendigkeit, diese Software auch direkt zu verkaufen [quelle].

Umso erstaunter war ich, als ich heute über Microsofts Web AI (Web Application Installer) gelesen habe. Der Web AI übernimmt dem Admin einige läßtige Aufgaben, lädt je nach Auswahl eine der am häufigsten genutzten Open-Source-Programme automatisch herunter und erledigt – oh wunder – auch gleich ein paar Konfigurationsarbeiten. Zu den verfügbaren Programmen zählen unter anderem Drupal,  osCommerce, phpBB und WordPress.

Da es sich noch um eine Beta-Version handelt, eigent sich der Microsoft Web Application Installer allerdings nur bedingt für den Produktiveinsatz. Besitzer der Windows Versionen Vista RTM, Vista SP1 und Windows Server 2008 können sich den ca. 650 KB großen Installer direkt von Microsoft herunterladen.

Wenn ich die Tage mal etwas Zeit habe, werde ich das Ding mal ausprobieren – bin auf jeden Fall gespannt, wie z.B. WordPress unter Windows läuft – und welche Probleme oder Ecken & Ösen das ganze mit sich bringt. Ich werde auf jeden Fall an gleicher Stelle darüber berichten.

[via TechNet Blog]

Die „simple and nice index file“ – oder auch einfach snif – von Kai Blankenhorn ist ein in PHP geschriebener Ersatz für den, nun sagen wir mal nicht ganz so schönen standard directory index von Apache & Co.

snif ist unter der GPL veröffentlich und anders als das „Orginal“ benötigt das Tool keine Änderungen am Rechtesystem des Webservers. Stattdessen legt man einfach die index.php in das gewünschte Verzeichnis, ruft das Verzeichnis dann via Browser auf und schon kann man bequem auf alle Dateien und Unterverzeichnise zugreifen.

Ein weiteres Highlight stellt meines Erachstens die automatische Thumbnail Generierung da – so einfach war es noch nie eine Bildergallerie ins Internet zu stellen. Fazit, ein Script auf das sich ein Blick lohnt!