Archive for the ‘ Web 2.0 ’ Category

Diagramme online erstellen

Die Auswahl an Programmen zum Erstellen von FlowCharts oder Organigrammen ist, im klassischen Bereich der Desktop-Software, fast unüberschaubar. Teilweise sind die Programme extra für diesen Zweck konzipiert, teilweise bringen sie die Diagramm-Funktionen als nettes Extra “einfach mal so mit”.

Lovely Charts ScreenShot

Eine Alternative, die man sich wirklich mal anschauen sollte, ist Lovely Charts. Mit der rein online nutzbare Software lassen sich im Handumdrehen Flowcharts, Organigramme, Sitemaps oder Netzwerkdiagramme erstellen und als Image (PNG/JPEG) auf dem heimischen PC speichern. Für Nutzer, die “mal eben ein Diagramm erstellen wollen” ist Lovely Charts kostenlos – mit einer einzige Einschränkung: man kann nur 1 Chart speichern (um es z.B. später weiter zu bearbeiten). Will man Lovely Charts etwas mehr und professioneller nutzen, so kann man für 29$/Jahr eine Premium-Lizenz erwerben – damit lassen sich dann u.a. unlimitiert Diagramme speichern, PDFs exportieren oder eigene Grafiken importieren.

Zugegeben, an einigen Stellen der Oberfläche wirkt das Tool auf mich etwas “hackelig”. Dieses könnte aber auch dran liegen, dass ich lange Zeit mit Gliffy gearbeitet habe – was mich gleich zu dem nächsten Kandidaten zum erstellen von Online-Diagrammen bringt :)

Mit der ebenfalls Web-basierende Diagramm-Software Gliffy lassen sich FlowCharts und andere Diagramme online erstellen – wer hätte das gedacht :) Die Software bietet dafür eine Unzahl an Icons und Standard-Formen an – gefühlt mehr als bei Lovely Charts, aber hier kann der Eindruck täuschen. Vom Funktionsumfang unterscheidet sich Gliffy kaum von Lovely Charts, allerdings lassen sich bei Gliffy bis zu 5 Diagramme speichern – welche dann allerdings öffentlich verfügbar sind (man sollte also keine vertraulichen Dinge damit entwerfen). Ein weitere Vorteil von Gliffy sollte allerdings noch erwähnt werden: es lässt sich als Plugin in Confluence und JIRA einbinden und verhilft dem Bugtracken / Wiki von Atlassian somit zu einem leistungsfähigen Diagramm-/Chart-Modul

Alles in allem finde ich Gliffy etwas bequemer, was das Arbeiten angeht, aber diese Eindruck ist, aufgrund meiner langen Erfahrungen mit Gliffy, extrem subjektiv – daher sollte sich jeder eine Meinung von beiden Tools bilden. Eine Übersicht über alle Funktionen bzw. Möglichkeiten der kostenfreien Versionen von Gliffy und Lovely Charts vs. der Premium Version des jeweiligen Tools finden sich in einer Übersicht auf der Webseite der Hersteller [1] [2].

[1] Gliffy product comparison
[2] Lovely Charts product comparison

HTML5 Experimente

Wo ich gerade beim Thema HTML5 bin – was alles so mit HTML5 machbar ist zeigt Hakim El Hattab auf seiner Webseite hakim.se. Am Besten haben mir die Demos “Magnetic” und “Keylight” gefallen .. aber nun ja, das ist wohl Geschmackssache :)

HTML5 noch nicht reif für den Produktiveinsatz?

So viel steht fest, HTML5 ist im kommen! Immer mehr Browser unterstützen den neuen Standard und die Entwickler verblüffen die staunenden Massen in dem sie quasi täglich zeigen, was mit HTML5 so alles machbar ist [Agent 008 Ball, HTML5-Kaleidoscope].

Um so verblüffender erscheint dann die Tatsache, dass von offizieller Seite, nämlich vom W3C selber eher verhaltene Töne bezüglich der HTML5 Nutzung laut werden. So hat Philippe Le Hégaret vor kurzem in einem Interview im Online-Magazin InfoWorld sich verhalten über den aktuellen HTML5 Hype geäußert:

There is already a lot of excitement for HTML5, but it’s a little too early to deploy it because we’re running into interoperability issues [...] I don’t think it’s ready for production yet [...] The real problem is can we make it work across browsers, and at the moment, that is not the case [...]

Ok, verstanden – und was nun? Müssen jetzt alle Webentwickler das Experimentieren mit HTML5 einstellen und warten bis das W3C die Freigabe erteilt? Ich würde sagen Nein! Zum einen hat HTML5 bereits derartig viel Fahrt in der Entwickler-Community aufgenommen, das es schwer werden wird, die Bewegung aufzuhalten. Zum Anderen sehe ich die Aussage von Le Hégaret eher als Warnung an die Community, neben dem Hype für den neuen Standard die Kompatibilität nicht zu vernachlässigen und auf keinen Fall zu vergessen, dass HTML5 immer noch den Status eines “working draft” hat.

[via Mashable]

WordPress 3.0 released

Das Blog-System WordPress wurde in der Version 3.0 released. Der 13. Major-Release trägt den Codenamen “Thelonius” und bringt neben kleineren Verbesserungen und zahlreichen Bugfixes auch eine Integration der Multi-User-Variante WordPress MU mit – was vor allem User freuen dürfte, die auf Ihrem Server mehrere WordPress-Blogs laufen haben. Desweiteren gibt es ein neues Default-Theme (Twenty Ten), eine erweiterte Theme-API und die Optik wurde in einigen Stellen generalüberholt.

Die neue Version kann wie immer direkt auf der Projektseite heruntergeladen werden, eine integrierte Update-Version ist ebenfalls vorhanden. Eine Liste aller Neuerungen gibt es auf der dazugehörigen Codex-Seite.

Na dann weiß ich ja schon, was ich so am Wochenende zu tun habe :)

[via wordpress.org]

The surprising truth about what motivates us

Money makes the world go round – könnte man meinen. Hört man sich den Vortrag “The surprising truth about what motivates us” von Dan Pink zu diesem Thema an, sieht die ganze Sache schon etwas anders aus:

Interessant, bedeutet das nun, dass weniger Geld zu mehr Leitungsbereitschaft führt? Vielleicht etwas gewagt die These, allerdings die letzten Sätze von Dan Pink Vortrag finde ich durchaus interessant: “Der Antrieb für hohe Leistungsbereitschaft und Kreativität ist die Tatsache, weil man etwas von Bedeutung, seiner Sache wegen schafft.” Ebenfalls sehenswert ist die Illustration eines Vortrages von Dan Pink zum selben Thema:

[via Michael Hyatt]

Google Mail: alles als gelesen markieren

Google Mail User kennen wahrscheinlich das Problem. Irgendwann hat man auf den 1000 Seiten in der Inbox ungelesene Mails die man nur sehr schwer wieder weg bekommt. Natürlich könnte man sich auch – quasi “per pedes” – durch alle Unterseiten klicken und alle Mails per Hand als gelesen markieren, aber es geht auch anders!

In den Einstellungen von Google Mail findet man die sogenannten Filter, welche zum Einen eingehenden E-Mails ein bestimmtes Label verpassen oder löschen können aber zum Anderen auch als gelesen markieren können. Diese Option lässt sich auch sehr leicht auf alle Mails in der Inbox anwenden und so kann man 10001 ungelesen eMails auf einen Streich als gelesen markieren:

Zunächst klickt man auf “Filter erstellen” (im oberen Teil der Google Mail-Seite neben der Schaltfläche Web durchsuchen). Dann gibt man als Filterkriterium “*” im Feld “Von” an und führt eine Testsuche durch.

Mit “Nächster Schritt” geht es dann eine Maske weiter, in der man nur noch die Option “Als gelesen markieren” sowie die Checkbox “Filter auch auf die unten stehenden x Konversationen anwenden” auswählen muss. Nach einem Klick auf “Filter erstellen” sind alle ungelesenen Mails als gelesen markiert und man kann den Filter wieder löschen.

Den Filter sollte man danach übrigens wieder löschen .. ansonsten werden alle eingehenden eMails sofort als gelesen markiert … und das ist ja wohl nicht das gewünschte Verhalten :)

Update
Doch glatt übersehen, wie das einfacher geht. Wählt man “select all”, dann erscheint direkt über allen Mails ein neuer Link “All XX conversations on this page are selected. Select all XX conversations in Inbox”. Damit gehts natürlich noch etwas einfacher :)

Danke an dieser Stelle an Paxos für den Hinweis :) – vielleicht hätte ein Buch über Google Mail mir auch geholfen ….

Generatus: A Social Networking Status Generator

Mal wieder keinen Plan, welche alles um fassende und vor allem aussagende Statusmeldung man seinen Kontakten mitteilen möchten? Kein Problem, Generatus hilft auf Knopfdruck und generiert eine individuelle Statusnachricht.

Na das ist doch ein Tool das auf anhieb das Prädikat “wertvoll” bekommt :)

Verseuchte WordPress Software im Umlauf

Wie ich gerade bei Robert im Blog lese, ist eine versuchte WordPress-Version im Umlauf, welche eine modifizierte pluggable.php enthält. Dadurch können die Angreifer Zugang zum Blog erhalten.

Daher WordPress immer von WordPress.org bzw. wordpress-deutschland.org downloaden!

Update
Wie ich gerade bei WordPress-Deutschland lese, ist die gefälschte Version nur für Blogs gefährlich, die mindestens sechs registrierte Benutzer haben bzw. hatten, da erst dann das Cookie ausgelesen (und an die Datenspäher gesendet) wurde. Quasi immer wenn sich ein Benutzer mit einer ID < 5 einloggt hat.

[via Robert]

Nach neuem Präsidenten nun neue Schilder

Wenn’s mal wieder zu viel Internet war


… da werden Sie geholfen …