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Google Apps Premier Edition

Google hat seinen Service “Apps for Your Domain” jetzt um eine kostenpflichtige Premium Version erweitert.

Für einen jährlichen Obulus von 38 Euro pro Account ist dann das gleichzeitige Bearbeiten von Text- und Tabellendokumenten im Team möglich und die eMail-Postfächer werden von 2 GB auf 10 GB erhöht. Ferner verspricht der Suchmaschinengigant seinen Kunden eine garantierte Verfügbarkeit von 99,9% und einen 24/7 Support.

Die Richtung, die Google mit diesem Angebot einschlägt, sollte wohl klar sein: mit dem Online-Office will Google anden Markt Kuchen von Microsoft, oder zumindest ein größeres Stückchen davon, schließlich ist der Office-Sektor der Bereich, in dem Microsoft am meisten Geld verdient. Allerdings bleibt abzuwarten, wie zumindest die Unternehmen auf das Angebot von Google reagieren bzw. wie hoch die Akzeptanz ist … erste Premium-Pioniere gibt es, laut Google, bereits schon, darunter auch Großunternehmen wie Procter & Gamble.

[via techcrunch.com]

Google Accessible Search

Seit neuestem gibt es von Google auch eine Accessible Search. Der dahinterliegende Ranking-Algorithmus soll, so Google, Menschen mit einer starken Seeschwäche helfen, Seiten zu finden, die besonderen Wert auf Usablility legen und somit auch ohne fremde Hilfe für sie nutzbar sind.

Accessible Search adds a small twist to the familiar Google search: In addition to finding the most relevant results as measured by Google’s search algorithms, it further sorts results based on the simplicity of their page layouts. (Simplicity, of course, is subjective in this context.) When users search from the labs.google.com/accessible site, they’ll receive results that are prioritized based on their usability.

Der experimentelle Suchdienst berücksichtigt dabei also nicht nur die Relevanz der Suchbegriffe, auch das Design der gefundenen Internetseite ist entscheidend für deren Platzierung. Seiten, die für Screenreader geeignet sind werden besser platziert, hält sich die Eigung in Grenzen, fällt die Plazierung entsprechend schlechter aus.

Wer sich gerne mal die Unterschiede zwischen den “normalen” und den auf Barrierefreiheit optimierten Suchergebnissen anschauen möchte, sollte sich das Comparison-Tool von Philipp Lenssen anschauen.

[via Google-Blog]

Death Appears Behind You

Ok, heute ist bei mir Video-Blog-Tag :)

Meiner Meinung ist das hart an der Grenze zur Geschmacklosigkeit … Lustig ist es aber trotzdem :)

[via Google.Video]

55 Ways to Have Fun With Google

Das Buch 55 Ways to Have Fun With Google von Philipp Lenssen gibt es jetzt auch als kostenlosen Download.

Na dann: Ich will Spaß, ich geb Gas!

Google startet PayPal Konkurrenz

checkout_logo.gifMit Checkout hat der Suchmaschinenriese Google ein weiteres Dienstleistungsangebot gestartet und stellt sich mit dem neuen Angebot in direkte Konkurrenz zur eBay-Tochter PayPal.

Über den neuen Dienst können Käufer in Online-Shops ihre Rechnung bei den jeweiligen Händlern kompfortabel online begleichen, sofern diese Checkout-Teilnehmer sind versteht sich. Damit man schnell herausfindet, ob ein Händlern auch ein Bezahlung via Checkout akzeptiert, können die Online-Händlern in ihren AdWords-Anzeigen mit einem Logo ihre Teilnahme an dem Service signalisieren.

Käufer müsse sich vor der Checkout-Nutzung allerdings erst einmal bei Google registrieren. Nach Angabe der eigenen Kreditkartendaten kann es dann allerdings sofort losgehen. Google- bzw. Gmail-Account-User können sich direkt in das System einloggen, müssen allerdings ebenfalls ihre Kreditkartendaten dem Suchmaschinenprimus offenlegen.

Bislang ist der neue Dienst aber nur in den USA verfügbar. Wann Google Checkout nach Europa und Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt. Sicher ist aber, das der neue Google-Dienst über kurz oder lang eine ernstzunehmende Konkurrenz für PayPal darstellen wird.

Update
Die Jungs vom Agenturblog haben übrigends ein Video aufgetan, in dem die grundlegenden Leistungsmerkmal des neuen Dienstleistungsangebotes von Google zusammengefasst werden.

[via Golem.de]

Zensur bei Google?

Zensiert Google sein Angebot für User aus bestimmten Ländern? Zwei Videos aus dem Irak sind für US-Nutzer von Google nicht aufrufbar und schon kochen die Gemüter hoch.

Fakt ist auf jeden Fall, das was in Deutschland bei “Google Video” zu sehen ist, amerikanische Nutzer in den USA vorenthalten wird. Kaum steht diese Tatsache fest, wird wild spekuliert. Die Website The Register sowie das Blog InsideGoogle sprechen gar von Zensur seitens des Suchmaschinenherstellers.

Vielmehr ist wohl eher die Tatsache zu beachten, das Nutzer bei Google Video selbst einstellen können, in welchen Ländern ihre Clips verfügbar sein sollen. Von Zensur seitens Google also keine Spur, zumindest in diesem Fall, denn wie ja schon voreinigen Wochen bekannt wurde, zensiert Google zumindest seine chinesische Website und beugt sich somit chinesischen Zensurforderungen.

[via Golem.de]

Google Epic 2015

Den medienkritische Film “Google Epic” (2014, 2015) von Robin Sloan und Matt Thompson gibt es nun auch in einer deutschsprachigen Version. Ein Teil des Aperto-Teams aus Berlin hat den mittlerweile als Web-Klassiker geltenden Kurzfilm übersetzt und unter der “Creative Commons”-Lizenz veröffentlicht.

Google Epic 2015

Zugegeben, solche Filme schaue ich mir in der Regel lieber im Orginal an, aber die Tatsache, das die deutsche Stimme von Agent Scully aus Akte X den Text spricht, halte ich für sehr gelungen und macht auf jeden Fall laune, sich den Film ein weiteres Mal auf deutsch anzuschauen :)

Auf jeden Fall ein MUSS für alle, die Google Epic noch nicht kennen … wer das Orginal kennt, wird sich sowieso die deutsche Fassung nochmal zu Gemüte führen .. is halt so :)

Achtung – Geheim!

Nach einer Heise.de Meldung zum Theme Google-Hacks ist die Suche nach “vertraulichen” PowerPoint Dateien ja in aller Munde!

Viel erschreckender finde ich die Tatsachen, das man mit den entsprechenden Endungen und Stichwörtern ganze Datenbanken öffentlich zugänglich im Netz findet. Diese enthalten dann neben einigen “unwichtigen” Dingen auch sehr interessante Daten wie E-Mail-Adressen oder Kontoverbindungen … ein Fest für Spammer und böse Buben würde ich mal sagen :)

BMW ist wieder drin

War ja zu erwarten, aber nun ist es offiziell:

BMW wird nach dem Rauswurf am Wochenende wieder im Google-Index gelistet.

[via Golem.de]

Suchmaschinenranking verschlimmbessert

Der Pagerank ist das A&O einer jeden Internetseite. Will man zu einem bestimmten Thema im WWW gefunden werden, reicht eine schicke Internetseite heutzutage nun mal nicht aus, der Pagerank, also die Plazierung in einer Suchmaschine, ist entscheidend.

Damit dieser ein möglichst hoher ist, haben sich im Internet diverse Tips&Tricks breitgemacht, wie man seinen Pagerank und damit die Anzahl der Seitenbsucher erhöht. Das diese Tricks nicht immer von Erfolg gekrönt sind, das haben nun BMW sowie ricoh.de und automobile.de mehr oder weniger eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Seit neustem Filtert Google nämlich auch nicht-englischsprachige Webseiten heraus, die gegen die Anti-Spam-Guidelines von Google verstoßen.

Vielleicht hätten sich bei BMW, automobile.de und ricoh.de jemand mal diese Guidelines durchlesen sollen und eine etwas “Google-Bot” freundlichere Seite (Stichwort “barrierefrei”) entwickeln sollen. Dann hätte man auf solche Tricks verzichten können und soetwas wäre vielleicht nicht passiert.

Update
Im Handelsblatt Weblog gibt es auch nen netten Artikel zum Thema.

[via Matt Cutts]