Mai 27

Alternative gefällig?
Donnerstag, Mai 27th, 2010 | Comments: 0 | Trackbacks/Pingbacks: 0

Dem geneigten PC User steht heute für so ziemlich jeden Anwendungsfall eine Vielzahl an Anwendungen zur Verfügung, pro Anwendungsfall sind es in der Regel mehrere Dutzend, teilweise sogar Kostenlos. Doch welche Anwendung ist für mich die Richtige und – noch viel wichtiger – gibt es vielleicht für die Software meiner Wahl (die aber viel zu teuer ist) eine Alternative?

Dieser Frage widmet sich alternativeTo: Man wählt einfach die Software aus, für die man eine Alternative sucht und bekommt, sortiert nach Nutzerbewertung, eine Liste an Anwendungen, die indentisch Arbeiten und dazu vielleicht auch noch viel günstiger sind. Die Auswahlmöglichkeiten erstrecken sich dabei von Desktop-Software für Windows, Mac und Linux, Online Anwendungen und Mobile Applikationen für iPhone, Android, Blackberry u.a. Sucht man z.B. eine gute Alternative für den Internet-Explorer, so präsentiert alternativeTo neben FireFox und Chrome auch weniger bekannte Browser wie Maxthon oder Flock an.

So weit so gut, richtig interessant wird es aber, wenn man z.B. nach einer Alternative für Adobe Photoshop oder Nero Burning Rom sucht. Findet AlternativTo einmal nicht die gewünschte Software auf anhieb, lädt die TagCloud zum Stöbern ein. So finden selbst erfahrene PC User die eine oder andere Software, die zwar nicht so bekannt, aber um ein Vielfaches den eigenen Ansprüchen näher kommt.

Abenfalls sehr interessant ist der Menü-Punkt “NO ALTERNATIVES“. Dort sind die Anwendungen aufgelistet, für die es momentan keine Alternative gibt … noch nicht :)

Mrz 12

Songbird 1.1.1 released [updated]
Donnerstag, März 12th, 2009 | Comments: 9 | Trackbacks/Pingbacks: 1

Dienstag wurde der OpenSource Mediaplayer Songbird in der Version 1.1.1 veröffentlicht, eine Schnappszahl die gerade zu zum Testen auffordert! Hier mal ein kleiner “first use report/review”:

Insgesamt bin ich sehr überrascht von der Benutzbarkeit dieses OpenSource-Systems, habe ich mich in den letzten Jahren mehr schlecht als recht mit dem Windows Media Player, WinAMP und iTundes herumgeschlagen. Schon bei der Installation überraschte mich Songbird mit einem automatischen Download der Sprachdatei und einer Auswahl von durchaus interessanten AddOns, welche ebenfalls automatisch heruntergeladen und installiert wurden – smart :)

Der Media-Player an sich wirkt aufgeräumt und bietet eine automatische Überwachung von beliebigen Ordnern Auf Wunsch werden neue Mediendateien in die Bibliothek eingepflegt und die Lautstärke von Musikdateien wird automatisch anhand der eingebettete Lautstärkeinformationen geregelt. Neue AddOns kann man mit dem eingebauten Browser suchen und quasi per Knopfduck installieren – ein Mechanismus den man schon vom Mozilla Browser FireFox kennt.

Der Download von Songbird ist ca. 13 MB schwer (was aber dank Amazons S3 auch kurz nach einem Release keine großen Probleme bereitet) und für Windows XP/Vista, Mac OS X und Linux verfügbar, die Installation klappt reibungslos.

Sehr gespannt bin ich auf den iPod Device Support sowie den Tag, an dem ich dem System meine umfangreiche Musik-Sammlung vorsetze – leider fehlt mir da gerade die Zeit zu, aber bislang macht der Mediaplayer einen sehr positiven Eindruck und nach dem ich nun schon fast 90% meiner “daily used” Software gegen OpenSource Systeme getauscht habe, wäre das nun noch einer der letzten Kandidaten. [to be continued]

[Update]
Leider war der Test mit dem iPod Device Support wenig erfolgreich – um nicht zu sagen katastrophal. Einmal mit dem Sungbird auf den iPod zugegriffen und schon war der halbe iPod leer. Schade eigentlich, das Tool hatte einen sehr guten ersten Eindruck gemacht und hätte fast iTunes als Musik-Bibliothek abgelöst, aber nun werde ich wohl noch ein paar Versionen warten.

Okt 20

Fennec – FireFox goes mobile
Montag, Oktober 20th, 2008 | Comments: 0 | Trackbacks/Pingbacks: 0

Mozilla.org hat eine erste alpha Version von Fennec, der mobile Version von FireFox veröffentlicht welche ab sofort allen interessierten zum Download zur Verfügung steht. Die mit dem Zusatz “early developer release” versehene Alpha 1 soll primäre Entwicklern und Webdevelopern dazu dienen, den neuen Browser auf Herz und Nieren zu testen.

Da sich die bisherigen Bemühungen der Entwickler lediglich  auf die Gestalltung der Oberfläche – z.B. für berührungsempfindliche Bildschirme – und mobilespezifische Funktionen fokustiert haben, hingt der Browser noch etwas in Punkto Performance hinterher – was allerdings Thema einer der kommenden Alpha-Versionen sein soll.

Trotzdem wartet Fennec mit einigen netten Features auf. So erkennt der Browser Telefonnummern auf einer Webseite welche sich dann – ähnlich wie bei Safari und Opera – per klick anrufen lassen.

Leider läuft Fennec bislang nur auf Geräten mit OS2008 (“Maemo”) – wie etwa Nokias N810 – so dass ein “richtiger” Mobile-Test bei mir leider noch ausbleiben muss. Allerdings ist Fennek auch in einer Version für Mac OS X, Windows oder Linux verfügbar, so dass man zumindest mal einen Blick auf den neuen Mozilla Browser werfen kann.

Mehr Details rund um Fennec finden sich in den Release Notes. Dort findet man auch Informationen zur Installation auf einem OS2008 Handy.

[via heise.de]

Sep 06

ASUS WL-500g premium und OpenWRT – Part II
Donnerstag, September 6th, 2007 | Comments: 0 | Trackbacks/Pingbacks: 0

Im ersten Teil dieses kleinen How-To – oder besser Erfahrungsberichtes – ging es um den grundsätzlichen Austausch der Firmware auf meinem ASUS-Router “Asus WL-500GP Broadcom RTL”
. Der 2. Teil beschäftigt sich nun mit NTP und dem Einbinden einer USB-Festplatte.

NTP-Client

Um die Zeit auf dem Router aktuell zu halten, sollte zunächst erst mal ein NTP-Client via Webfrontend “System->Settings” installiert werden. Wem noch der eine oder NTP-Server fehlt, sollte sich diese Liste einmal anschauen. Das ganze kann man natürlich auch via SSH auf der Console machen:

ipkg install ntpclient
CET-1CEST-2,M3.5.0/02:00:00,M10.5.0/03:00:00

USB-Laufwerk

Um ein USB-Laufwerk einzubinden, benötigt man zunächst die entsprechenden Kernel-Module für USB und das Dateisystem (hier EXT3):

ipkg install kmod-usb2
ipkg install kmod-usb-storage
ipkg install kmod-ext3

Alternativ kann aber auch VFAT (ipkg install kmod-vfat) bzw. EXT2 (ipkg install kmod-ext2) als Dateisystem installiert werden oder USB1.1 (ipkg install kmod-usb-uhci anstatt ipkg install kmod-usb2)

Sind alle Module installiert, muss noch die Datei “/etc/modules.d/60-usb-storage” verändert werden, in dem die scsi_mod-Zeile (falls vorhanden) durch “scsi_mod max_scsi_luns=8” ersetzt wird. Nun einfach den Router neu starten. Danach sollten alle Module automatisch geladen werden.

Um die Festplatte nun partitionieren zu können, benötigt man fdisk und e2fsprogs:

ipkg install fdisk
ipkg install e2fsprogs

Soll zudem noch eine SWAP-Partion angelegt werden, muss auch noch das Paket swap-utils auf dem Router installiert werden. Nun geht´s eigentlich wie von selbst, mit fdisk <device> legt man seine gewünschten Partitionen an, erzeugt mittels mke2fs -j <partition> das Dateisystem und bindet diese dann, ganz “Linux like” mit mount im System ein, also z.B.:

mount /dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/part1 /mnt

Die SWAP-Partition erzeugt man, falls benötigt mit mkswap und bindet diese dann mit swapon ins System ein. Damit die Partitionen bei jedem booten automatisch eingebunden werden, reicht es, diese zunächst in der Datei /etc/fstab einzutragen und dann mit dem kleinen Script /etc/init.d/S10mount

#!/bin/sh
#
# Mount script
#

if [ -f /etc/fstab ]; then
## switch on swap spaces
swapspaces=`grep swap /etc/fstab | awk ‘ { print $1 } ‘ `
for i in $swapspaces; do
echo -n “adding swap space $i… ”
swapon $i
echo ” done.”
done

## just mount everything els
echo -n “mounting all filesystems… ”
mount -a
echo ” done.”
else
echo “fstab not found!”
fi

automatisch bei jedem Neustart des Systems einzubinden. Werden die Partitionen nicht automatisch in das System eingebunden, reicht die kleine Zeile

/etc/init.d/S10mount &

in der Datei /etc/init.d/custom-user-startup und schon sollte auch diese Problem behoben sein.

Jun 08

Ubuntu 7.10 released
Freitag, Juni 8th, 2007 | Comments: 2 | Trackbacks/Pingbacks: 0

Die erste Alpha-Version von Ubuntu 7.10, Codename “Gutsy Gibbon”, ist verfügbar. Zwar ist diese Version noch nicht für den produktiven Einsatz geeignet, wer aber schon mal einen Blick z.B. auf die neue Kernel- und Gnome-Version werfen möchte, sollte sich die, als Tribe 1 bezeichnete Alpha-Version, zu Gemüte führen.

Ubuntu, sowie die Ubuntu-Derivate Kubuntu, Edubuntu und Xubuntu stehen ab sofort als Download bereit. Die finalen Versionen sind übrigens für Oktober 2007 geplant.

Mai 02

OpenBSD 4.1 Released
Mittwoch, Mai 2nd, 2007 | Comments: 0 | Trackbacks/Pingbacks: 0

OpenBSDDas freien Unix-Derivat OpenBSD wurde in der Version 4.1 freigegeben.

We are pleased to announce the official release of OpenBSD 4.1. This is our 21st release on CD-ROM (and 22nd via FTP). We remain proud of OpenBSD’s record of ten years with only two remote holes in the default install. As in our previous releases, 4.1 provides significant improvements, including new features, in nearly all areas of the system.”

Die besonders auf Sicherheit optimierte Variante der BSD-Unix-Systeme bringt in der Version 4.1 diverse Verbesserungen und neue Funktionen in nahezu allen Bereichen des Systems mit. Die neue Version kann ab sofort vom Server des OpenBSD-Projekts oder einer seiner Mirror heruntergeladen werden. Ebenfalls ist eine CD-Version erhältlich. Alle Änderungen und Updates können wie gewohnt dem Changelog entnommen werden. Wer es etwas “komprimierter” mag, sollte sich des das “What’sNew” der Entwickler zu gemüte führen.

[via slashdot.org]

Apr 05

chkrootkit Phantom
Donnerstag, April 5th, 2007 | Comments: 0 | Trackbacks/Pingbacks: 0

chkrootkit (Check Rootkit), das unter Debian (ab Version 3.1) direkt via APT installiert werden und das System auf Rootkits überprüfen soll, neigt leider dazu, ab und an einen Fehlalarm zu erzeugen.

Diese Fehlmeldungen können bei Netzwerkinterfaces, die im Promiscous-Modus laufen oder auch bei einem Kernel mit NPTL-Patch entstehen. In all diesen Fällen wird eine Infektion mit einem „LKM-Trojaner“ gemeldet.

You have 1 process hidden for readdir command
You have 1 process hidden for ps command
Warning: Possible LKM Trojan installed

Ok, soweit bekannt, neu ist mir allerdings, das die Fehlalarme auch auf einer VPS entstehen können, z.B. durch Monitor-Apps, die die VPS im Auge behalten. Nun ja, man lernt nie aus … sein System sollte man nach so einer Meldung auf jeden Fall etwas genauer unter die Lupe nehmen!

Mrz 20

Der Sonne entgegen
Dienstag, März 20th, 2007 | Comments: 0 | Trackbacks/Pingbacks: 0

Wie Debian-Gründer und bisheriger Chef-Techniker der Linux-Foundation Ian Murdock in seinem Blog verlauten ließ, wird er ab sofort die Position des “Chief Operating Platforms Officer” bei Sun übernehmen.

Viel hat Ian Murdock über seine neue Stelle bislang nicht verraten, doch primär wird er sich um die strategische Ausrichtung von Suns Solaris- und Linux-Aktivitäten kümmern. Gerade in Punkto “Usability” hat Sun gegenüber Linux ja noch so einigen Nachholbedarf. Seine Position als Chairman für die LSB wird Murdock allerdings weiterhin ausüben, sein Amt als Chef-Techniker in der Linux Foundation wird allerdings dem Rotstift zum Opfer fallen.

Na dann, viel Spaß im neuen Job! :)

Feb 26

Server-Umzug mit rsync
Montag, Februar 26th, 2007 | Comments: 0 | Trackbacks/Pingbacks: 0

Da ich gerade den Umzug meiner Webseiten auf einen neuen Server vorbereite, hab ich nach einem Weg gesucht, alle Webseiten und die darin enthaltenen Files möglich einfach und schnell auf den neue Server umzuziehen. Ein Transfer mittels FPT wäre zwar denkbar gewesen, aber schied für mich aufgrund von diversen Problemen aus.

Eine durchaus interessante Möglichkeit bietet das Tool rsync vom Samba-Erfinder Andrew Tridgell, mit dessen Hilfe sich Verzeichnisse über ein Netzwerk synchronisieren, aktuell halten und, bei Bedarf, lediglich die Änderungen ein- bzw. überspielen lassen. Mittels

rsync -avze ssh ~/webroot webmaster@alterserver:webroot

lassen sich so bequem die DocRoots synchronisieren und kurz vor dem Umzug noch schnell die letzten Änderungen einspielen. Allerdings hat rsync auch einen Nachteil: das Tool arbeitet nur in einer Richtung. Änderungen an einer Kopie gehen beim nächsten Update verloren, was für meine Zwecke aber ein vernachlässigbarer Manko ist.

Wer es beidseitig möchte, sollte sich mal unison anschauen. Dieses Replikations-Tool arbeitet dateiorientiert und kann den Inhalt zweier Verzeichnisbäume von beiden Seiten abgleichen.

Update
Etwas mehr Informationen zur Verwendung von rsync gibt es bei Thomann Wyss im Blog.

Okt 26

Virtueller Weihnachtskalender
Donnerstag, Oktober 26th, 2006 | Comments: 2 | Trackbacks/Pingbacks: 0

Gerade erhielt ich von Sirko, dem Bürgermeister von Karl-Tux-Stadt, per E-Mail eine Einladung zur Teilnahme an einem virtuellen Weihnachtskalender. Dieser Kalender soll mit 500×200px großen Bilder, die einen Bezug zu Open-Source-Software bzw. Linux haben, bestückt werden. Der Einsendeschluss ist der 24.11. Sollte Sirko mehr als 24 Bilder zusammen bekommen, wählt er übrigens die Schönsten aus.

Die Einladung nehme ich natürlich dankend an und, sofern es denn meine Zeit erlaubt, werde ich ebenfalls ein Bild beisteuern. Mal schauen wie schnell ich mich in Weihnachtsstimmung versetzten kann, denn ohne wird wohl nur “Schrott” rauskommen :)

[via karl-tux-stadt.de]

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