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Microsoft .NET vs Java

Sowohl Microsoft .NET als auch Java bieten inzwischen eine Vielzahl an Funktionen und welche von beiden Programmier­plattformen die bessere ist, daran scheiden sich die Geister – und das nicht nur fachlich – Hier und da mutiert eine Diskussion zu diesem Thema auch schon zu einer wahren Glaubensfrage. Erfreulich daher, dass man das Ganze auch mal von einer etwas humoristischen Seite aus betrachten kann:

[via mynethome.de]

SQL Server eBook von Microsoft für lau

Und mal wieder etwas aus der Kategorie “KostNix”: Bei Microsoft gibt es ab sofot das eBook “Introducing Microsoft SQL Server 2008” für lau zu haben.

Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis verspricht einige interessante Theme:

Introducing Microsoft SQL Server 2008:
Chapter 1: Security and Administration
Chapter 2: Performance
Chapter 3: Type System
Chapter 4: Programmability
Chapter 5: Storage
Chapter 6: Enhancements for High Availability
Chapter 7: Business Intelligence Enhancements

Nachteil: man muss sich für das Buch bei Microsoft registrieren. Wer das nicht möchte, kann sich zumindest das erste Kapitel anschauen :)

[via mynethome.de]

Microsoft goes OpenSource

Bislang sind die Begriffe OpenSource und Microsoft nicht wirklich kompatibel – vor allem, wenn man an die Worte von Ray Ozzie, seines Zeichens Chief Software Architect bei Microsoft, denkt, der in einem Interview sagte, dass Microsoft die Googles dieser Welt am meisten fürchten müsse – Firmen, die Open-Source-Entwicklung unterstützten ohne die Notwendigkeit, diese Software auch direkt zu verkaufen [quelle].

Umso erstaunter war ich, als ich heute über Microsofts Web AI (Web Application Installer) gelesen habe. Der Web AI übernimmt dem Admin einige läßtige Aufgaben, lädt je nach Auswahl eine der am häufigsten genutzten Open-Source-Programme automatisch herunter und erledigt – oh wunder – auch gleich ein paar Konfigurationsarbeiten. Zu den verfügbaren Programmen zählen unter anderem Drupal,  osCommerce, phpBB und WordPress.

Da es sich noch um eine Beta-Version handelt, eigent sich der Microsoft Web Application Installer allerdings nur bedingt für den Produktiveinsatz. Besitzer der Windows Versionen Vista RTM, Vista SP1 und Windows Server 2008 können sich den ca. 650 KB großen Installer direkt von Microsoft herunterladen.

Wenn ich die Tage mal etwas Zeit habe, werde ich das Ding mal ausprobieren – bin auf jeden Fall gespannt, wie z.B. WordPress unter Windows läuft – und welche Probleme oder Ecken & Ösen das ganze mit sich bringt. Ich werde auf jeden Fall an gleicher Stelle darüber berichten.

[via TechNet Blog]

IE8 – Build in BugFix

Und da sag doch noch einer, Microsoft denkt nicht mit. Kaum ist der neue IE8 als public BETA erschienen, da wachsen bei einigen Webdesignern schon die grauen Haare. Hatte man in mühevoller Kleinarbeit und mittels Conditional Comments die Webseite für IE6 + IE7 optimiert, haut nun auch der neue IE8 die Webseite aus den Fugen.

Nun ja, aber Microsoft hat ja, wie schon angesprochen mitgedacht und liefert die Renderengine des IE7 mit dem IE8 aus. Daher reicht ein kleiner Conditional Comment in den Meta-Tags der Seite aus, um den IE8 in die Vergangenheit zu befördern und die Seite mit der Renderengine des IE7 anzuzeigen.

<!–[if IE 8]>
<meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="IE=7" />
< ![endif]–>

Allerdings sollte dieser – sozusagen build in BugFix nur eine vorübergehende Lösung sein. Auch wenn Microsoft den IE8 noch mit der Engine des 7er ausliefert, so bedeutet dieses noch lange nicht, dass dieses auch in zukünftigen Versionen der Fall sein wird. Webentwickler werden also nicht um den sauren Apfel rum kommen und müssen ihre Webseite auch an die neue Version des IE anzupassen. Was bleibt, ist die Hoffnung, dass die Version 8 des IE nun endlich mal etwas ‘standardkompformer’ wird und nicht mit der nächsten Version des Browsers aus Redmond wieder umfangreiche Änderungen – oder besser gesagt Anpassungen – am CSS notwendig werden.

Microsoft steigt bei Facebook ein

facebookund lässt sich den Spaß “mal eben” 240 Millionen US-Dollar kosten. Nachdem sich wohl auch Google in den Poker um Facebook eingemischt hat, und laut unbestätigten Meldungen bereit war, Facebook mit bis zu 15 Milliarden US-Dollar zu bewerten hat nun Microsoft das Rennen gemacht und erwirbt eine Beteiligung von “nur” 1,6 Prozent an Facebook, die, wie schon angesprochen, 240 Millionen US-Dollar gekostet hat.

Ok, Facebook ist momentan eine der angesagtesten Social-Network-Plattformen – einige meinen sogar die angesagteste Social-Network-Plattform – im WWW und nachdem der Software-Riese aus Redmond das Rennen um Doubleclick gegen Google verloren hat war klar, das man hier einige Anstrengungen unternehmen würde, um wenigstens bei Facebook seinen Fuß weiter in die Tür zu bekommen. Aus gutem Grund, wie Robert zusammengetragen hat.

Interessant ist der Deal auf alle Fälle, zumal Microsoft somit die im vergangenen Jahr mit Facebook gestartet Marketingpartnerschaft weiter ausbauen kann. Ob allerdings Facebook eines Tages Xing in Teilen den Rang abjagen kann, wage ich zu bezweifeln. Xing schläft nicht und arbeitet stetig an der Verbesserung bzw. am Ausbau der eigenen Plattform, so dass auch von dieser Seite noch viel zu erwarten sein wird.

[via golem / Basic Thinking]

IE7 für alle

Ab sofort gibt es den IE7 von Microsoft ohne Windows Genuine Advantage Validation. Wie im IEBlog zu lesen ist hat Microsoft seinem neusten Browser ein kleines Update gegönnt und neben diversen kleinere Updates – so ist Standardmäßig die Menüleiste wieder sichtbar – wurde auch gleich die WGA-Prüfung entfernt

[...] with today’s “Installation and Availability Update,” Internet Explorer 7 installation will no longer require Windows Genuine Advantage validation and will be available to all Windows XP users. [...]

Super Idee eigentlich, aber ob es dem Browser aus Redmond hilft, weiter Marktanteile für sich zu gewinnen, wage ich zu bezweifeln. Zugegeben, Benutzer, die ein Windows verwenden, das die WGA-Prüfung nicht besteht, haben nun die Möglichkeit, sich den IE7 ohne Probleme auf den heimischen PC zu installieren. Jedoch gibt es in der Zwischenzeit meines Wissens diverse einfache Mittel und Wege, den IE7 auch ohne eine Überprüfung zu installieren.

Wieso also dieses plötzliche Einlenken seitens Microsoft? Auch wenn im IEBlog anderes zu lesen ist

[...] Because Microsoft takes its commitment to help protect the entire Windows ecosystem seriously, we’re updating the IE7 installation experience to make it available as broadly as possible to all Windows users. [...]

sehe ich hinter diesem Schachzug eher eine Ankündigung dafür, das Microsoft den IE6 so schnell wie möglich von der Bildfläche verschwinden lassen will.

Wenn ich einen Blick in meine Blog-Statistik werfe, dann sind 40% aller User, die den Browser aus Redmond benutzen, mit der V6 unterwegs. Böswillig könnte man jetzt behaupten, das sind alles User mit einem illegalem Windows, aber ich tippe eher auf die Kategorie update-unwilligen Benutzern, sei es nun wissentlich oder unwissentlich. Dann stellt sich aber die Frage, ob gerade diese Gruppe vom Angebot aus Redmond Notiz nehmen wird – wer bislang noch nicht geupdated hat, braucht es schließlich nun auch nicht zu tun ….

Fakt ist aber, das der Support für den IE6 mit SP1 vor fast genau einem Jahr ausgelaufen ist und auch der IE6 mit SP2 hat, laut Microsofts Lifecycle Supported Service Packs, seinen Zenit schon längst überschritten .

Bleibt also abzuwarten, ob der Vorstoß von Microsoft Wirkung zeigt. Ich für meinen Teil werde in den nächsten Wochen auf jeden Fall ein besonders großes Auge auf meine Blog-Statistik werfen – insbesondere auf den Teil mit den Browser-Versionen.

Die neue Version des IE7 für Windows XP und Windows Server 2003 kann ab sofort von der IE-Homepage herunterladen werden. User, die bislang noch keinen IE7 installiert haben, können diesen auch über das automatische Update erhalten.

Silverlight 1.0 released

SilverlightSilverlight, die Flash-Konkurrenz aus dem Hause Microsoft, wurde heute in der Version 1.0 veröffentlicht und ist somit auch für den produktiven Einsatz zu gebrauchen.

Mit Silverlight sollen sich, so Microsoft, ansprechende Windows- und Web-Anwendungen einfach und mit einer einzigen Codebasis erzeugen lassen. Damit diese dann auch im Browser der Wahl laufen können, kann sich jeder ab sofort Silverlight als Erweiterung für den Internet Explorer, Firefox und Safari auf der Silverlight-Homepage herunterladen.

Mit Moonlight ist auch eine Version für Linux geplant, die allerdings nicht von Microsoft sondern von Novell bzw. dem Mono-Team entwickelt wird. Microsoft tritt hier lediglich unterstützend auf, in dem man den Mono-Entwicklern Zugriff auf Spezifikationen, Codecs und Testsuiten erlaubt.

[via golem.de]

Silverlight 1.0 RC 1 released

Jetzt wird´s ernst: Microsoft hat den ersten “Release Candidate” der Adobes-Flash Konkurrenz Silverlight 1.0 veröffentlicht. Wie Steffen Ritter in seinem Blog schreibt, wurden seit der letzten Beta ca. 2000 Bugs behoben und weitere wichtige Features integriert womit die JavaScript-API nun vollständig verfügbar ist.

Entwickler sollten sich allerdings zwingend die Liste der Breaking Changes zu Gemüte führen, da der RC1 nicht mehr 100%ig rückwärts kompatibel zu der letzten Beta-Version ist. Eine schon vorhandene Beta braucht aber nicht entfernt zu werden, dieses erledigt das Setup des RC1 automatisch. Der RC1 kann ab sofort für Windows und Mac heruntergeladen werden:

Der finalen Version von Silverlight 1.0 steht demzufolge nicht mehr viel im Wege. Es bleibt aber spannend, in wie weit die Web-Präsentationstechnik von Microsoft Adobes-Flash den Rang ablaufen kann.

[via Interactive Design & Expression Studio-Blog]

Vista Serive-Pack kommt später

Eigentlich wollte Microsoft ja noch in diesem Jahr das erste Service-Pack für Windows Vista veröffentlichen, nun haben die Redmonder verlauten lassen, dass dieses nun doch nicht mehr dieses Jahr fertig wird. Lediglich eine Beta-Version soll Ende 2007 erscheinen …

Ich müsste lügen wenn ich jetzt nicht sagen würde: Damit habe ich eigentlich schon gerechnet!

[via Golem.de]

It’s Patchday Time

Microsoft hat wie angekündigt gestern den Mai-Patchday gestartet und insgesamt 19 Lücken in Microsoft-Produkten geschlossen. Unter anderem wurden sechs Fehler im Internet Explorer, eine Sicherheitslücke im DNS-Server sowie drei Schwachstellen in der Tabellenkalkulation Excel behoben.

Eine Zusammenfassung aller geschlossenen Lücken gibt es wie immer in Microsofts Security Bulletin Summary for May 2007.

Alle, die auf einen Patch für die, im Rahmen des Month of ActiveX Bugs gefundene kritische Lücke im Word-Viewer (WordViewer.ocx) warten, müssen sich aber noch etwas gedulden. Das ActiveX Control wurde von der Firma OfficeOCX entwickelt und somit ist von Microsoft kein Patch zu erwarten.