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Verseuchte WordPress Software im Umlauf

Wie ich gerade bei Robert im Blog lese, ist eine versuchte WordPress-Version im Umlauf, welche eine modifizierte pluggable.php enthält. Dadurch können die Angreifer Zugang zum Blog erhalten.

Daher WordPress immer von WordPress.org bzw. wordpress-deutschland.org downloaden!

Update
Wie ich gerade bei WordPress-Deutschland lese, ist die gefälschte Version nur für Blogs gefährlich, die mindestens sechs registrierte Benutzer haben bzw. hatten, da erst dann das Cookie ausgelesen (und an die Datenspäher gesendet) wurde. Quasi immer wenn sich ein Benutzer mit einer ID < 5 einloggt hat.

[via Robert]

Online Books für lau

Und mal wieder etwas aus der Kategorie “KostNix”:

Der O’Reilly Verlag hat mit “Sicherheit im Internet” und “Praktischer Einstieg in MySQL mit PHP” wieder zwei Bücher als Openbooks veröffentlicht. Damit stehen nun fast 40 OpenBooks in Englisch bzw. Deutsch – größtenteils unter Open Source-Lizenzen wie der GNU Free Documentation License, Open Publications License oder der GNU General Public License – auf der O’Reilly Webseite für jedermann kostenlos zur Verfügung.

Nicht gerade Literatur für mich, aber vor allem das erste Werk scheint mir recht Nützlich für ein paar Freund und Bekannten von mir zu sein – ein paar Nützliche Tips können ja nie schaden und ersparen mir dann vielleicht die eine oder andere immer wiederkehrende Frage/Antwort Spielerei :)

[via Pro-Linux]

WordPress Sicherheitsupdate released

wordpress logoWordPress.org hat gestern die Version 2.6.3 der gleichnamigen Blogsoftware veröffentlicht. Grund ist eine Sicherheitslücke in der Snoopy library mit der es Möglich ist, commands auf der Shell auszuführen.

Benutzer der WordPress Version 2.6.2 sind daher angeraten, sofort ein Update auf die neue Version durchzuführen oder zumindest die beiden fraglichen Dateien auszutauschen. Ein entsprechendens “nur die bösen Files” Update gibt es wie immer bei WordPress Deutschland, ebenso das komplette Update-Paket. Wer es lieber international mag, sollte wie immer bei WordPress.org vorbeischauen.

Desweiteren ist eine Problem im default-Theme aufgetaucht, dass das Ausführen von Schadcode auf dem Server per Cross-Site Scripting (XSS) erlaubt. Betroffen ist in diesem Fall die Datei sidebar.php und betriff auch nur die deutsche Version von WordPress. Auch hier wird ein Update dringends empfohlen – zumindest für User, welche das lokalisierte Standardtheme Kubrick verwenden.

[via WP.org & WP-Deutschland]

simple and nice index file

Die “simple and nice index file” – oder auch einfach snif – von Kai Blankenhorn ist ein in PHP geschriebener Ersatz für den, nun sagen wir mal nicht ganz so schönen standard directory index von Apache & Co.

snif ist unter der GPL veröffentlich und anders als das “Orginal” benötigt das Tool keine Änderungen am Rechtesystem des Webservers. Stattdessen legt man einfach die index.php in das gewünschte Verzeichnis, ruft das Verzeichnis dann via Browser auf und schon kann man bequem auf alle Dateien und Unterverzeichnise zugreifen.

Ein weiteres Highlight stellt meines Erachstens die automatische Thumbnail Generierung da – so einfach war es noch nie eine Bildergallerie ins Internet zu stellen. Fazit, ein Script auf das sich ein Blick lohnt!

Neues Tagging Plugin für WordPress 2.3

BALMER Amaury, der Entwickler des Simple Tagging Plugins, hat mit Simple Tags ein neues Tagging-Plugin für WordPress 2.3 veröffentlicht. Das Plugin läuft ausschließlich unter der WordPress Version 2.3 und setzt – quasi Huckepack – auf die neue Tagging-Funktionen von WordPress auf. Dadurch benötigt man nun auch die Tag tags von WordPress, eigene Funktionen für die Ausgabe von Tags bietet das Plugin nur noch für die TagCloud und Releated Content an.

Neben einer schon angesprochenen und sogar farbigen TagCloud bietet das neue Plugin fast alle Annehmlichkeiten, die auch schon das alte Simple Tagging bot und ist für alle WP 2.3 Umsteiger, die auf ein Tagging-Plugin von Balmer nicht verzichten wollen, ein muss.

Kleine Randbemerkung: das Plugin greift auf die neue WordPress-Tag-Struktur zurück, daher sollte man vor dem aktivieren des Plugins zunächst alle Tags mittels WordPress-Build-In-Funktion aus dem Simple Tagging importieren und dann das Plugin aktivieren. Wurden die Tags schon einmal importiert, fehlt unter WordPress leider diese entsprechende Option für ein nachträgliches Update und mann muss eventuell fehlende Tags einpflegen.

Neue Version des Database Tuning Plugins

Dietmar Rabich hat für seine beiden Plugins Database Tuning und Meta Information ein Update herausgebracht, so dass diese nun auch mit der aktuellen WordPress-Version 2.3 zusammenspielen.

Und somit läuft auch endlich das letzte Plugin in meinem Blog unter WP2.3. Bleibt mir eigentlich nur noch zu sagen: Keep up the good work! :)

Simple Tagging Plugin und WordPress 2.3

Wie schon angesprochen, gab es beim Upgrade auf die neue WordPress-Version ein paar kleinere Probleme mit dem Plugin Simple Tagging von herewithme.fr. Zwar arbeiten die Entwickler, laut ihrem trac, an einer Version für WP 2.3, aber ich konnte es mal wieder nicht abwarten und habe der aktuellen Version 1.7 von ST ein paar kleine Fehler-Korrekturen verpasst. Damit läuft das Plugin – zumindest bei mir – unter WP 2.3 und im “normalen” Betrieb werden keine Fehler mehr erzeugt.

Hauptsächlich bezogen sich diese Änderungen auf die Abschnitte, wo auf die Tabelle wp_post2cat zugegriffen wurde, welche in der neuen WP-Version nicht mehr vorhanden ist.

Lange Rede kurzer Sinn, hier liegen die von mir geänderten Files des Plugins.

Wichtig: Die Änderungen beziehen sich nur auf die “normale” WordPress-Version 2.3, nicht auf die mu-Version von WordPress bzw. des Plugins oder WP-Versionen < 2.3. Für die korrekte Funktion bzw. eventuelle Fehler übernehme ich ebenfalls keine Garantie … es läuft bei mir und für alle anderen gilt: Use At Your Own Risk

Update
Wordpress scheint alles, was in der URL mit “tag” zu tun hat – also z.B. www.dimension2k.de/tag/wordpress/ -, selber verarbeiten zu wollen. Dadurch funktionieren die Links zu den Tags bzw. der Suche nach Artikeln mit dem gleichen Tag nicht mehr. Abhilfe kann man dadurch schaffen, das man in den Einstellungen für das ST-Plugin die URL-Basis für Tags verändert, also z.B. in sttag.

Fünf neue Lücken in WordPress?

Fünf Schwachstellen – darunter SQL-Injection- und Cross-Site-Scripting-Lücken – in WordPress hat Benjamin Flesch in seinem Blog veröffentlicht. Vier dieser Lücken setzen allerdings einen Login als Administrator voraus, was meiner Meinung nach das Ausnutzen der Lücken gewaltig einschränkt.

Die von Benjamin gefundene Lücke in der Datei wp-admin/includes/upload.php stellt allerdings ein höheres Risiko dar, da sie sich schon mit den Rechten eines Autors ausnutzen lässt. Im WordPress-Trac gibt es diesbezüglich auch schon einen Eintrag, so dass ein entsprechendes Update seitens WordPress nicht mehr lange auf sich warten lassen dürfte.

Für genau diese Lücke hat Benjamin allerdings auch einen WordPress Wurm veröffentlicht, der die Cross Site Scripting (XSS) – Lücke ausnutzt und dem Benutzer dann helfen soll, diese direkt zu schließen. Markus Schlichting von mynethome.de hat den Wurm getestet und analysiert und rät:

[...] Es ist also dringend davon abzuraten, dem Wurm zu vertrauen. Patcht lieber von Hand, oder kontrolliert zumindest, was der Wurm verändert. [...]

Dem kann ich nur zustimmen, auch ohne den Wurm auf seine Funktion analysiert oder getestet zu haben. Es ist und bleibt der falsche Weg, Lücken durch deren Ausnutzung zu schließen, auch wenn dieses vom Autor nur gut gemeint war.

Mal ganz davon abgesehen, das “Otto Normal” nicht einschätzen oder gar feststellen kann, ob die Lücke nun wirklich geschlossen wurde oder nicht, Patches sollten entweder nur vom Hersteller/Autor der Software kommen oder zumindest als solcher ausgeliefert werden. Alles andere halte ich für fatal, denn hat sich erst mal ein “patching by Vulnerability” eingebürgert, gibt es mehr Lücken als man letztendlich schließen kann.

[via mynethome.de]

Bye Bye PHP4

Das Projekt Go PHP 5 scheint erste Früchte zu tragen: Die PHP Group hat für den 31. Dezember 2007 das offizielle Ende von PHP 4 angekündigt.

Ab dem Jahr 2008 wird es keine Updates mehr für PHP4 geben, kritische Sicherheitslücken sollen aber noch bis 8. August 2008 beseitigt werden. Um die Migration von PHP4 auf PHP5 so einfach wie möglich zu gestallten, verweisen die PHP-Entwickler auf Ihren Migration Guide.

Go PHP5

Support GoPHP5orgNoch 213 Tag, dann ist die Zeit für PHP4 abgelaufen … zumindest wenn es nach einigen prominenten Open-Spource-Projekten geht.

Die Open-Spource-Projekte Symfony, Typo3, phpMyAdmin, Drupal, Propel und Doctrine haben sich zu dem Projekt Go PHP 5 zusammengeschlossen, um endlich das Ende für die doch schon arg in die Jahre gekommene PHP Version 4 einzuläuten. Auch einige Hoster sind bereits mit von der Partie.

Anwender haben nun noch knapp 200 Tage Zeit, Ihre Systeme auf PHP5 umzustellen. Nach dem 5. Februar 2008 werden die beteiligten Projekte keine neuen Fetaure-Releases mehr veröffentlichen die PHP 4 unterstützen. Zwar wird es weiterhin eine PHP4 Unterstützung der Projekte geben, neue Funktionen können aber nur genutzt werden, wenn auf der darunterliegenden Server-Plattform mindestens die PHP Version 5.2 – die ja nun auch schon über ein halbes Jahr alt ist – installiert ist.

Ein Schritt in die richtige Richtung? Meiner Ansicht nach schon, vor allem aus dem Blickwinkel eines Entwicklers. Aber auch die zahlreichen Verbesserungen von PHP5 machen einen Umstieg von PHP4 auf PHP5 mehr als sinnvoll.

Bleibt abzuwarten, in wie Weit das Projekt Früchte trägt. Hoster und Administratoren haben auf jeden Fall genug Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen. Und wer trotzdem nicht von PHP4 loskommen will/kann, der findet im Netz 1001 Lösungsansätze, wie auch ein Mischbetrieb reibungslos funktionieren kann.