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Fünf neue Lücken in WordPress?

Fünf Schwachstellen – darunter SQL-Injection- und Cross-Site-Scripting-Lücken – in WordPress hat Benjamin Flesch in seinem Blog veröffentlicht. Vier dieser Lücken setzen allerdings einen Login als Administrator voraus, was meiner Meinung nach das Ausnutzen der Lücken gewaltig einschränkt.

Die von Benjamin gefundene Lücke in der Datei wp-admin/includes/upload.php stellt allerdings ein höheres Risiko dar, da sie sich schon mit den Rechten eines Autors ausnutzen lässt. Im WordPress-Trac gibt es diesbezüglich auch schon einen Eintrag, so dass ein entsprechendes Update seitens WordPress nicht mehr lange auf sich warten lassen dürfte.

Für genau diese Lücke hat Benjamin allerdings auch einen WordPress Wurm veröffentlicht, der die Cross Site Scripting (XSS) – Lücke ausnutzt und dem Benutzer dann helfen soll, diese direkt zu schließen. Markus Schlichting von mynethome.de hat den Wurm getestet und analysiert und rät:

[...] Es ist also dringend davon abzuraten, dem Wurm zu vertrauen. Patcht lieber von Hand, oder kontrolliert zumindest, was der Wurm verändert. [...]

Dem kann ich nur zustimmen, auch ohne den Wurm auf seine Funktion analysiert oder getestet zu haben. Es ist und bleibt der falsche Weg, Lücken durch deren Ausnutzung zu schließen, auch wenn dieses vom Autor nur gut gemeint war.

Mal ganz davon abgesehen, das “Otto Normal” nicht einschätzen oder gar feststellen kann, ob die Lücke nun wirklich geschlossen wurde oder nicht, Patches sollten entweder nur vom Hersteller/Autor der Software kommen oder zumindest als solcher ausgeliefert werden. Alles andere halte ich für fatal, denn hat sich erst mal ein “patching by Vulnerability” eingebürgert, gibt es mehr Lücken als man letztendlich schließen kann.

[via mynethome.de]

Safari für Windows = schweizer Käse?

Kaum wurde die Beta-Version des Safari-Browsers für die Windows veröffentlicht, da sind bereits zahlreiche Sicherheitslecks im neuen AppleWindows-Browser aufgetaucht:

  • Thor Larholm fand einen Bug, mit dem Angreifer beliebigen Programmcode ausführen und somit Kontrolle über ein fremdes Windows-System verschaffen können. Dazu reicht lediglich der Aufruf einer präparierte Webseite.
  • Auch Aviv Raff hat es geschafft, den Browser gezielt zum Absturz zu bewegen. Ob sich dadurch auch Schadcode ausführen lässt, ist bislang noch nicht bekannt.
  • Und David Maynor von Errata Security fand gleich sechs Schwachstellen, vier davon lassen sich für Denial-of-Service-Angriffe ausnutzen.

Angesichts des Apple-Versprechens, der Safari sei vom ersten Tag an sicher

[...] Now you can enjoy worry-free web browsing on any computer. Apple engineers designed Safari to be secure from day one. [....]

wirkt das Ganze wie ein Schlag ins Gesicht der Apple-Entwickler.

Zugegeben, der neue Browser ist noch in der Beta-Phase, aber vielleicht hätte sich Apple mit Aussagen über die Sicherheit des WinSafari vielleicht bis zur Final etwas zurückhalten sollen. Sicherheitslücken in Browsern werden in der heutigen Zeit gesucht wie Goldnuggets damals am Klondike River, das konnte Microsoft nach dem Release der neuen 7er Version des IE feststellen. Damals hat es zumindest noch 24 Stunden gedauert, bis die erste Sicherheitslücke publik wurde, bei Apple`s Safari für Windows waren es nur noch 2 Stunden und somit fast Rekordverdächtig.

Es bleibt abzuwarten, in wie Weit sich der entstandene Image-Schaden auf die Verbreitung des Browsers auswirken wird. Das es einer ist, brauche ich wohl nicht extra zu betonen.

[via Golem.de]

It’s Patchday Time

Microsoft hat wie angekündigt gestern den Mai-Patchday gestartet und insgesamt 19 Lücken in Microsoft-Produkten geschlossen. Unter anderem wurden sechs Fehler im Internet Explorer, eine Sicherheitslücke im DNS-Server sowie drei Schwachstellen in der Tabellenkalkulation Excel behoben.

Eine Zusammenfassung aller geschlossenen Lücken gibt es wie immer in Microsofts Security Bulletin Summary for May 2007.

Alle, die auf einen Patch für die, im Rahmen des Month of ActiveX Bugs gefundene kritische Lücke im Word-Viewer (WordViewer.ocx) warten, müssen sich aber noch etwas gedulden. Das ActiveX Control wurde von der Firma OfficeOCX entwickelt und somit ist von Microsoft kein Patch zu erwarten.

WordPress 2.1.2 released

Gestern, also keine 2 Wochen nach dem letzten Update, wurde mit der Version 2.1.2 eine neue Version der Blogsoftware “WordPress” (WP) released. Grund für das Updaten war ein erfolgreicher Hack vor ein paar Tagen auf einen der WordPress.org Server. Laut den WP-Enwicklern haben Angreifer das Download-Paket 2.1.1 durch eine Fassung ersetzt, die mit einigen Hintertüren zum Einschleusen von PHP-Code ausgestattet war.

Die Entwickler haben die Version 2.1.1 daher als unsicher markiert und raten allen WP-Usern, auf die aktuelle Version 2.1.2 umzusteigen bzw. den Zugriff auf die Dateien theme.php und feed.php zu unterbinden und Anfragen mit den Zeichenketten ix= oder iz= auszufiltern. Besonders gefährdet ist, wer in den letzten drei bis vier Tagen WordPress 2.1.1 heruntergeladen hat.

Die neue Version 2.1.2 steht ab sofort unter wordpress.org zum Download zur Verfügung.

Auch die deutschen WordPress-Entwickler haben inzwischen reagiert und ebenfalls eine Version 2.1.2 veröffentlicht, wobei diese Version lediglich einige Fehlerkorrekturen gegenüber der Version 2.1.1. enthält, denn “die DE-Edition 2.1.1 war nicht von dem Hack betroffen, sie wurde nicht verändert und enthält keinen schadhaften Code” [WP-DE-BLOG].

Siehe dazu auch:

Schwere Sicherheitslücke in Office 2007

Das fängt ja gut an: kaum ist Microsofts neues Office-Paket auf dem Markt, da wurde bereits ein schweres Sicherheitsloch in Office 2007 gefunden. Laut den Sicherheitsspezialisten von eEye erlaubt ein Fehler in Publisher 2007 einem Angreifer das Ausführen beliebigen Programmcodes.

Trotz einer kompletten Neugestaltung der Oberfläche von Word und Co. bleibt also doch anscheinend einiges so wie es immer war …

WordPress Update 2.1.1 und 2.0.9

Auf WordPress.org gibt es seit heute 2 neue Updates für das Blogsystem WordPress.

Die Version 2.1.1 umfaßt rund 30 Bugfixes, hauptsächlich aus den Bereichen Encoding, HTML und XML-RPC sowie dem Object-Cache.

Die Version 2.0.9 beinhaltet zudem auch ein Security Update, welches die pre 2.1 Version vor Cross-Site Scripting (XSS) schützen soll.

Die neuen Versionen gibt es wie immer im Release Arvive auf WordPress.org. Eine eingedeutschte Version ist bislang noch nicht erschienen, allerdings dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Jungs von wordpress.de hinterherziehen.

Update
Nun gibt´s auch die deutsche Version der WordPress-Bugfix-Releases auf WordPress.de zum Downloaden.

[via WordPress.org]

Nach dem Patch ist vor dem Patch

Gerade einmal 24 Stunden nach dem Februar-Patchday von Microsoft ist eine neue Zero-Day-Lücke in Word aufgetaucht. Mittels einer entsprechend manipulierten Word-Datei wird dabei Schadcode in ein System eingeschleust.

Weitere Details zu dieser Sicherheitslücke sind bislang noch nicht bekannt, allerdings wird sie bis dato wohl nur für gezielte Angriffe ausgenutzt und stellt somit noch keine direkte Gefahr für “Otto-Normal” dar.

Microsoft arbeitet derzeit an einem Patch und rät bis zu dessen Veröffentlichung Dokumente aus nicht vertrauenswürdigen Quellen nicht zu öffnen … wie detailiert man “nicht vertrauenswürdigen Quellen” definieren soll, bleibt aber unklar. Nun ja, aber das soll mich als OpenOffice Nutzer wohl auch nicht weiter stören :)

[via Golem.de]

Microsoft patched mal wieder

Es ist mal wieder so weit, der (Februar)-Patchday ist da und der Redmonder Softwarehersteller hat sich alle Mühe gegeben, die noch offenen Sicherheitslücken in Windows und Office zu schließen. Insgesamt 17 Patches liefert Microsoft heute via AutoUpdate oder Windows Update aus, 10 betreffen dabei das Betriebssystem selber, die restlichen 7 entmisten das Office Paket aus Redmond.

Neben Patches für das HTML-Hilfe-ActiveX-Control in Windows, die Windows-Shell und den Image Acquisition Service von XP wurden nun endlich auch die vier, schon länger bekannten, kritischen Word-Lücken sowie der Excel-2000-Bug behoben.

Eine Zusammenfassung von Microsoft zum Patchday gibt es wie immer in der Security Bulletin Summary.

[via Golem.de]

Exploits in WordPress

Für WordPress (WP) sind 2 kritische Sicherheitslücken aufgetaucht, durch die Angreifer mittels Cross Site Scripting (XSS) PHP-Code auf dem Webserver ausführen bzw. sich einen Administrator-Account mittels eines einfachen Trackback ergaunern können.

Das WordPress-Team hat inzwischen ein Update auf die Version 2.0.6 bereitgestellt, dass die Fehler behebt. Auch die erweiterte, deutschsprachige Version ist inzwischen in der Version 2.0.6er Version erschienen und seht, neben dem komplett-Update wie immer auch als “WordPress Upgradepaket” auf den Servern von WordPress.de als Donwload bereit.

Mehr Infos zu den einzelnen Bugs findet man unter:

[via wordpress.org]

Schon wieder Schwachstelle im IE7 gefunden …

Man könnte fast meinen, die Sicherheitsdienstleister machen sich einen Spaß daraus, immer neue Lücken im Internet Explorer 7 zu finden. Wie auf heise.de zu lesen ist, kann mittels manipulierte Bilder, in denen JavaScript versteckt ist, im neuen IE ein Cross-Site-Scripting Angriff gestartet werden.

Fragt sich nur, was nun für diesen Fehler verantwortlich gemacht wird. Zumindest die ominöse Outlook-Express-Komponente sollte für dieses Problem als “Schuldiger” wegfallen, von daher tippe ich mal ganz dreist auf die “Windows Bild- und Faxanzeige” .. oder eine Komponente davon :)

[via heise.de]