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Mehr als nur ein “like”

Wer kennt sie nicht, die inzwischen auf immer mehr Seiten anzutreffenden “Like” Buttons des Sozialen Netzwerkes Facebook. Auch ich hatte bis vor ein paar Minuten ein WordPress PlugIn installiert, dass die “Like”-Funktion sehr einfach in WordPress integriert. Bislang fande ich dieses PlugIn auch sehr nett – bot es doch eine komfortable Möglichkeit, Blog-Inhalte in das Sozial Netzwerk zu pushen … oder besser pushen zu lassen.

Doch nach dem ich bei blog.hamburg.de das hier gelesen habe, hab ich kurzerhand entschlossen, das PlugIn wieder zu deaktiviert:

Wieso? Dass Facebook mittels der “Like”-Funktion Daten der User sammelt, die auf den Button klicken, sollte klar sein – sonst könnten sie den Klick ja auf der Plattform selber nicht verwerten. Allerdings geht Facebook anscheinend noch weiter: es werden nicht nur die Daten der User gesammelt, die auf den Button klicken sondern von jedem, der eine Seite mit “Like”-Button besucht und gleichzeitig bei Facebook angemeldet ist.

Das heißt im Klartext: Zuckerberg und Co. können theoretisch ein Bewegungsprofil von Facebook-User für jede Seite erstellen, auf der ein “Like”-Button eingebunden ist. Glaube kaum, dass das im Sinne des Erfinders, geschweige denn im Sinne der PlugIn Entwickler ist – diese haben schließlich Ihre Energie und Zeit in z.B. ein WordPress PlugIn gesteckt und Informationen wie diese können ihre Arbeite dann sehr schnell ins Abseits drängen.

Den hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationssicherheit hat blog.hamburg.de im übrigen schon informiert. Bleibt abzuwarten, was dabei raus kommt … vermutlich weniger als erhofft …

[via blog.hamburg.de]

Firefox 3.0.4 ist da

… und macht auch gleich ein paar Sicherheitslücken dicht. Insgesamt 9 Bugs haben die Entwickler der Mozilla Foundation in der neue FireFox Version 3.0.4 bereinigt, vier davon wurden von den Entwicklern als kritisch eingestuft, darunter auch ein klassischer Buffer Overflow, der beim Parsen präparierter Server-Antworten auftritt.

Eine Übersicht über alle geschlossenen Lücken gibt es im Security Advisories für Firefox 3.0.

Wie immer kann die neue Version ab sofort von den Servern der Mozilla Foundation in diversen Sprachen für Mac, Windows und Linux heruntergeladen werden – alternativ läßt sich auch das eingebaute automatische Update des Browsers bemühen.

[via golem.de]

Der Bundestrojaner ist fertig

Laut Informationen von SPON hat das Bundeskriminalamt einen Computer-Trojaner fertiggestellt, der beliebige Rechner, PDAs, Smartphones oder Blackberrys aus der Ferne durchsuchen kann.

Ebenfalls kann man auf SPON lesen, dass auf zahlreichen PCs im Bundesministerien und im Bundeskanzleramt monatelang Spionageprogramme installiert waren/sind und diese fleißig Informationen ins Ausland weiterleiteten wollten.

Schon erstaunlich, was mit Reverse Engineering so alles möglich ist …. :)

Siehe dazu auch:

Bundesinnenministerium beantwortet Fragen zur Online-Durchsuchung [netzpolitik]
Die engsten Freunde sind die chinesischen Hacker [netzpolitik]
Online-Durchsuchung bei der Bundesregierung [CCC]

WordPress 2.2.2 und 2.0.11 released

WordpressFür das Blogsystem WordPress sind zwei neue Versionen veröffentlicht worden.

Die Version 2.2.2 sowie die Version 2.0.11 sind als reine Sicherheitsreleases gekennzeichnet und beheben unter anderem die kürzlich aufgetauchten Sicherheitslücken in den aktuellen WP-Versionen. Ein Upgrade wird daher allen Benutzern dringend empfohlen!

Für alle User der deutschen WordPress-Version steht wie immer neben dem Full-Update auch ein Update-Pack zur Verfügung, das lediglich die geänderten Dateien zur Vorgängerversion beinhaltet.

Eine Liste aller behobenen Fehler gibt es im WordPress-Trac, das offizielle Statement der Entwickler gibt´s wie immer auf WordPress.org.

[via Michael-Seitz.org]

FireFox 2.0.0.6 ist da

4 Tage nach dem Auftauchen des Remote Command Execution Bug im FireFox – und 13 Tage nach der Version 2.0.0.5 – haben die Mozilla-Entwickler eine neue Version ihres alternativen Browsers FireFox veröffentlicht.

Die Version 2.0.0.6 ist ein reiner Security-Release und behebt neben dem schon angesprochenen Fehler auch ein Problem beim Aufruf von “about:blank“.

Der neue FireFox ist ab sofort über das automatische inkrementelle Update verfügbar oder kann von den Servern der Mozilla-Foundation in diversen Sprachversionen heruntergeladen werden. Die Release Notes gibt es wie immer hier, die Liste der behobenen Fehler hier.

[via Mozilla Security Blog]

Remote Command Execution Bug im Mozilla

Billy Rios und Nate McFeters haben in ihrem Blog einen Bug im Mozilla veröffentlicht, mit dem sich über bestimmte URLs beliebige Programme starten lassen.

Die Ursache scheint dabei in der Verarbeitung von bestimmten Web-Protokollen (mailto:, news:, etc.) zu stecken. Enthält ein Link die Zeichenfolge “%00” und wurde auf dem System z.B. kein externes Mail-Programm installiert das sich für die Verarbeitung solcher URLs verantwortlich zeigt, so ist es damit möglich, beliebige lokale Programme auszuführen.

In den von Billy und Nate aufgeführten Beispielen startet nach einem Klick auf einen Link ohne Vorwarnung die Console und anschließend der Taschenrechner von Windows.

Der Bug ist sowohl in der aktuellen FireFox Version 2.0.0.5 sowie im Netscape Navigator 9 und Mozilla vorhanden, getestet wurde er allerdings nur unter WinXP mit SP2.

In Bugzilla gibt es inzwischen einen entsprechende Eintrag, so das das nächste Mozilla/FireFox Update nicht mehr lange auf sich warten lassen dürfte.

Update
Auf heise.de gibt es noch einen etwas ausführlicheren Bericht zu dieser Problematik

[via Mozilla Security Blog]

Bundestrojaner

Das FBI hat schon einen ….

Firefox 2.0.0.5 released

Die Mozilla-Foundation hat die Version 2.0.0.5 des alternativen Browsers FireFox veröffentlicht. Neue Funktionen gibt es zwar nicht, laut ChangeLog wurden aber 8 Bugs behoben, darunter auch das Problem mit “firefoxURL://” bzw. “firefoxHTML://”.

Die neue Version ist ab sofort über das automatische inkrementelle Update verfügbar oder kann von den Servern der Mozilla-Foundation in diversen Sprachversionen heruntergeladen werden.

PEBCAK

PEBCAK – Problem Exists Between Chair And Keyboard. Diese alte Computerweisheit hat nun auch das britische Ministerium für Industrie und Handel ergründet … allerdings brauchten die Herren dafür eine Umfrage.

[...] Der zuständige britische Minister, Malcolm Wicks, sieht die Umfrage als Belege dafür, dass nach wie vor der Mensch das größte Risiko sei, wenn es um Computersicherheit geht. [...]

Wie war das doch gleich noch mit dem Schild ….

[via Golem]

Safari für Windows = schweizer Käse?

Kaum wurde die Beta-Version des Safari-Browsers für die Windows veröffentlicht, da sind bereits zahlreiche Sicherheitslecks im neuen AppleWindows-Browser aufgetaucht:

  • Thor Larholm fand einen Bug, mit dem Angreifer beliebigen Programmcode ausführen und somit Kontrolle über ein fremdes Windows-System verschaffen können. Dazu reicht lediglich der Aufruf einer präparierte Webseite.
  • Auch Aviv Raff hat es geschafft, den Browser gezielt zum Absturz zu bewegen. Ob sich dadurch auch Schadcode ausführen lässt, ist bislang noch nicht bekannt.
  • Und David Maynor von Errata Security fand gleich sechs Schwachstellen, vier davon lassen sich für Denial-of-Service-Angriffe ausnutzen.

Angesichts des Apple-Versprechens, der Safari sei vom ersten Tag an sicher

[...] Now you can enjoy worry-free web browsing on any computer. Apple engineers designed Safari to be secure from day one. [....]

wirkt das Ganze wie ein Schlag ins Gesicht der Apple-Entwickler.

Zugegeben, der neue Browser ist noch in der Beta-Phase, aber vielleicht hätte sich Apple mit Aussagen über die Sicherheit des WinSafari vielleicht bis zur Final etwas zurückhalten sollen. Sicherheitslücken in Browsern werden in der heutigen Zeit gesucht wie Goldnuggets damals am Klondike River, das konnte Microsoft nach dem Release der neuen 7er Version des IE feststellen. Damals hat es zumindest noch 24 Stunden gedauert, bis die erste Sicherheitslücke publik wurde, bei Apple`s Safari für Windows waren es nur noch 2 Stunden und somit fast Rekordverdächtig.

Es bleibt abzuwarten, in wie Weit sich der entstandene Image-Schaden auf die Verbreitung des Browsers auswirken wird. Das es einer ist, brauche ich wohl nicht extra zu betonen.

[via Golem.de]