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PsykoMaN vs Google

Wie ich gerade auf heise.de lesen durfte, verbietet das LG Hamburg in einem, bislang allerdings noch nicht rechtskräftigem Urteil dem Suchmaschinenbetreiber Google urheberrechtlich geschützte Bilder gegen den Willen des Rechte-Inhabers in Ergebnislisten anzuzeigen.

Im Internet erscheinen ist nicht schwer … dann aber nicht gefunden werden doch schon sehr .. oder wie jetzt?

Zugegeben, was Recht ist, muss Recht bleiben – zumal ich auch leicht verschnupft reagiere, wenn jemand eines meiner Themes als sein Werk ausgibt.  Ich frage mich allerdings, wieso man dann gleich gegen den Betreiber der Bildersuchmaschine vorgehen muss, anstatt die jenigen zu belangen, die die Bilder gemopst haben. Wenn ich ein Plagiat meiner Themes im Netz finde wende ich mich ja auch direkt an den Betreiber und verklage nicht gleich Google, obwohl ich in der Regel dieses Plagiat über Google gefunden habe….

Nun ja, eine Entscheidung steht in dem Fall noch aus. Google selber hält an seiner Bildersuche fest und will in Berufung gehen, notfalls bis zum Bundesgerichtshof. Sollte allerdings auch der BGH das Urteil bestätigen … nun ja, dann wird es wohl bald keine Bildersuchmaschinen mehr geben … und vielleicht irgend wann überhaupt keine Suchmaschinen mehr ….

[via heise.de]

PopArt made in Hamburg

Monty Python - Ministry of Silly WalksAuf der Suche nach einem etwas ausgefallenen Wandbehang – auch Bild genannt – für unser Wohnzimmer bin ich auf den Online-Shop von Pop-Art-Hamburg gestoßen.

Wer schon lange auf der Suche nach einem schicken Bild für sein Wohn- oder Arbeitszimmer ist und nicht den “üblichen” IKEA/Baumarkt-Schrott aufhängen will, sollte sich in diesem Shop einmal umschauen.

Mein persönlicher Favorit ist übrigens Monty Python – Ministry of Silly Walks. Denke das wird bald bei uns über dem Sofa hängen :)

Yaggs – human-powered search engine

YaggsSeit heute ist die Suchmaschine Yaggs offiziell verfügbar. Yaggs ist ein Projekt von Thomas Frütel und setzt auf eine Kombination aus redaktionell erstellte Ergebnisseite und maschinellen Suchergebnissen.

Konzeptionell basiert Yaggs auf Mahalo, einer ebenfalls auf Human Powered Search basierenden Suchmaschine, verfolgt aber Thomas eigene Interpretation dieses Suchmaschinen-Typus:

[...] Dem Suchenden präsentiert Yaggs auf eine Anfrage entweder eine redaktionell erstellte Ergebnisseite, oder, falls zu der eingegebenen Suchphrase noch kein Ergebnis existiert, die Google Ergebnisse, via Ajax-API eingebunden. [...]

Hört sich nicht nur interessant an, ist es auch. Zwar ist die Masse der redaktionell betreuten Suchergebnisse noch recht überschaubar – Thomas schätzt, das es etwa zwei Jahre dauern wird, bis Yaggs Inhalte für die wichtigsten deutschsprachigen Suchanfragen dem Suchenden präsentieren kann – dennoch ist das Konzept ein guter Ansatz in die richtige Richtung. Gerade für nicht ganz so internetaffine Nutzer sollte eine derartige Aufbereitung der Suchergebnisse eine enorme Bereicherung darstellen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich Yaggs entwickelt und welchen Anklang die Suchmaschine bei den Usern findet. Spätestens wenn auch reguläre Nutzer in die Inhaltserstellung mit einbezogen werden und der Index ein ausreichendes Format/Größe aufweisen kann, könnte Yaggs eine entsprechende Position im www einnehmen.

[via webmaster-blog]

Der Bundestrojaner ist fertig

Laut Informationen von SPON hat das Bundeskriminalamt einen Computer-Trojaner fertiggestellt, der beliebige Rechner, PDAs, Smartphones oder Blackberrys aus der Ferne durchsuchen kann.

Ebenfalls kann man auf SPON lesen, dass auf zahlreichen PCs im Bundesministerien und im Bundeskanzleramt monatelang Spionageprogramme installiert waren/sind und diese fleißig Informationen ins Ausland weiterleiteten wollten.

Schon erstaunlich, was mit Reverse Engineering so alles möglich ist …. :)

Siehe dazu auch:

Bundesinnenministerium beantwortet Fragen zur Online-Durchsuchung [netzpolitik]
Die engsten Freunde sind die chinesischen Hacker [netzpolitik]
Online-Durchsuchung bei der Bundesregierung [CCC]

naming and branding

Jeder, der schon mal auf der Suche nach einem geeigneten Namen für eine Firma, Produkt oder Webseite war kennt das Problem: Manchmal gehen einem die Ideen aus. Aber wozu gibt es das WWW?

Snark Hunting
Das Blog Snark Hunting befasst sich primär mit bestehende Namen, liefert aber auch Ideen und Anregungen für eigene Kreationen.

Wordlab
Wordlab liefert nicht nur diverser Tools, mit denen man sich einen geeigneten Namen zusammenpusseln kann, sondern bietet über das Wordboard auch die Möglichkeit, über gefundene Namen mit anderen zu diskutieren bzw. sich von anderen Usern weitere Anregungen zu holen.

Und wem das alles noch nicht ausreicht bzw. auf der Suche nach einem ausgefallenem Domain-Namen ist, der sollte mal bei Domain Bagger vorbeischauen. Das Blog bietet neben News und Tips auch immer wieder Listen von noch nicht registrierten Domain-Namen an. Zwar sind es meistens .com Domainen, aber als Inspirationsquelle können die gefundenen Domain-Namen auf jeden Fall herhalten.

Abschließend bleibt nur noch zu sagen, das solche Quellen natürlich nie eine 100%ig Rechtssicherheit bieten. Ein gefundener (Domain-)Name sollte daher immer noch rechtlich geprüft werden.

Alles neu macht der Mai

Na ja, vielleicht nicht alles, aber zumindest bei Feedburner und Google hat sich etwas getan:

Feedburner – nicht nur in Farbe und bunt, sondern nun auch in deutsch
Feedburner wird nun endlich lokalisiert und ist, neben deutsch, nun auch in diversen anderen Sprachen verfügbar. Zwar bezieht sich die Lokalisierung nur auf die “interne” Oberfläche von Feedburner und ist auch noch im beta-Stadium, aber das da etwas im Gange ist, lässt sich definitiv nicht übersehen:

Feedburner

Google[dot]com mit neuen Funktionen
Die englische Version von Google wurde überarbeitet und findet nun Text, Bilder, Videos und Nachrichten, aufgelistet nach der Reihenfolge ihrer Relevanz, gleichzeitig. Auch im Header der Seite hat sich einiges verändert, so kann nun über eine Top-Bar bequem zwischen Text-, Bilder- oder Videosuchergebnis gewechselt werden.

Google Header

Zugegeben, die Art und Weise, das Suchergebnis in so einer Zusammenfassung zu präsentieren ist nicht neu. Ask, Microsoft oder Yahoo machen das schon lange, nun springt auch Google auf diesen Zug auf und lässt sich das Ganze beträchtliche Ressourcen kosten. Angeblich waren etwa 100 Ingenieure zwei Jahre damit beschäftigt, die Suche dahingehend zu optimieren und anzupassen.

Welchen Vorteil bringt die neue Suche? Das Frage ich mich schon die ganze Zeit … eventuell hat ja einer meiner Leser eine Antwort. ;)

Update
Bei Google Experimental Search kann man weitere experimentelle Ansätze zu Suchergebnissen testen. Sehr interessant dabei ist der Ansatz mit Keyboard shortcuts, da muss man mit ein wenig Browser-KnowHow noch nicht mal die Maus zum Browsen in die Hand nehmen :)

[via Robert | Mike]

Google Accessible Search

Seit neuestem gibt es von Google auch eine Accessible Search. Der dahinterliegende Ranking-Algorithmus soll, so Google, Menschen mit einer starken Seeschwäche helfen, Seiten zu finden, die besonderen Wert auf Usablility legen und somit auch ohne fremde Hilfe für sie nutzbar sind.

Accessible Search adds a small twist to the familiar Google search: In addition to finding the most relevant results as measured by Google’s search algorithms, it further sorts results based on the simplicity of their page layouts. (Simplicity, of course, is subjective in this context.) When users search from the labs.google.com/accessible site, they’ll receive results that are prioritized based on their usability.

Der experimentelle Suchdienst berücksichtigt dabei also nicht nur die Relevanz der Suchbegriffe, auch das Design der gefundenen Internetseite ist entscheidend für deren Platzierung. Seiten, die für Screenreader geeignet sind werden besser platziert, hält sich die Eigung in Grenzen, fällt die Plazierung entsprechend schlechter aus.

Wer sich gerne mal die Unterschiede zwischen den “normalen” und den auf Barrierefreiheit optimierten Suchergebnissen anschauen möchte, sollte sich das Comparison-Tool von Philipp Lenssen anschauen.

[via Google-Blog]