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Kleine vs. große Webhoster

5 Gründe, wieso ich kleinere Webhoster den Größeren vorziehe:

  1. Probleme bekommen eine Lösung und keine Ticket-Nummer in irgend einem Bug-Tracking-System
  2. Auch ausgefallene Konfigurationswünsche werden erfüllt
  3. Wenn es einmal schnell gehen muss, ist auch ein kurzer Dienstweg durchaus im Rahmen des Möglichen
  4. Der technischer Support kennt sich mit Begriffen wie ping, web.config oder SMTP-Auth aus
  5. Man hat ein oder zwei feste Ansprechpartner und nicht 1000 in einem Call-Center irgendwo auf dieser Weltkugel

ASUS WL-500g premium und OpenWRT – Part II

Im ersten Teil dieses kleinen How-To – oder besser Erfahrungsberichtes – ging es um den grundsätzlichen Austausch der Firmware auf meinem ASUS-Router “Asus WL-500GP Broadcom RTL”
. Der 2. Teil beschäftigt sich nun mit NTP und dem Einbinden einer USB-Festplatte.

NTP-Client

Um die Zeit auf dem Router aktuell zu halten, sollte zunächst erst mal ein NTP-Client via Webfrontend “System->Settings” installiert werden. Wem noch der eine oder NTP-Server fehlt, sollte sich diese Liste einmal anschauen. Das ganze kann man natürlich auch via SSH auf der Console machen:

ipkg install ntpclient
CET-1CEST-2,M3.5.0/02:00:00,M10.5.0/03:00:00

USB-Laufwerk

Um ein USB-Laufwerk einzubinden, benötigt man zunächst die entsprechenden Kernel-Module für USB und das Dateisystem (hier EXT3):

ipkg install kmod-usb2
ipkg install kmod-usb-storage
ipkg install kmod-ext3

Alternativ kann aber auch VFAT (ipkg install kmod-vfat) bzw. EXT2 (ipkg install kmod-ext2) als Dateisystem installiert werden oder USB1.1 (ipkg install kmod-usb-uhci anstatt ipkg install kmod-usb2)

Sind alle Module installiert, muss noch die Datei “/etc/modules.d/60-usb-storage” verändert werden, in dem die scsi_mod-Zeile (falls vorhanden) durch “scsi_mod max_scsi_luns=8” ersetzt wird. Nun einfach den Router neu starten. Danach sollten alle Module automatisch geladen werden.

Um die Festplatte nun partitionieren zu können, benötigt man fdisk und e2fsprogs:

ipkg install fdisk
ipkg install e2fsprogs

Soll zudem noch eine SWAP-Partion angelegt werden, muss auch noch das Paket swap-utils auf dem Router installiert werden. Nun geht´s eigentlich wie von selbst, mit fdisk <device> legt man seine gewünschten Partitionen an, erzeugt mittels mke2fs -j <partition> das Dateisystem und bindet diese dann, ganz “Linux like” mit mount im System ein, also z.B.:

mount /dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/part1 /mnt

Die SWAP-Partition erzeugt man, falls benötigt mit mkswap und bindet diese dann mit swapon ins System ein. Damit die Partitionen bei jedem booten automatisch eingebunden werden, reicht es, diese zunächst in der Datei /etc/fstab einzutragen und dann mit dem kleinen Script /etc/init.d/S10mount

#!/bin/sh
#
# Mount script
#

if [ -f /etc/fstab ]; then
## switch on swap spaces
swapspaces=`grep swap /etc/fstab | awk{ print $1 }`
for i in $swapspaces; do
echo -n “adding swap space $i… ”
swapon $i
echo ” done.”
done

## just mount everything els
echo -n “mounting all filesystems… ”
mount -a
echo ” done.”
else
echo “fstab not found!
fi

automatisch bei jedem Neustart des Systems einzubinden. Werden die Partitionen nicht automatisch in das System eingebunden, reicht die kleine Zeile

/etc/init.d/S10mount &

in der Datei /etc/init.d/custom-user-startup und schon sollte auch diese Problem behoben sein.

Silverlight 1.0 released

SilverlightSilverlight, die Flash-Konkurrenz aus dem Hause Microsoft, wurde heute in der Version 1.0 veröffentlicht und ist somit auch für den produktiven Einsatz zu gebrauchen.

Mit Silverlight sollen sich, so Microsoft, ansprechende Windows- und Web-Anwendungen einfach und mit einer einzigen Codebasis erzeugen lassen. Damit diese dann auch im Browser der Wahl laufen können, kann sich jeder ab sofort Silverlight als Erweiterung für den Internet Explorer, Firefox und Safari auf der Silverlight-Homepage herunterladen.

Mit Moonlight ist auch eine Version für Linux geplant, die allerdings nicht von Microsoft sondern von Novell bzw. dem Mono-Team entwickelt wird. Microsoft tritt hier lediglich unterstützend auf, in dem man den Mono-Entwicklern Zugriff auf Spezifikationen, Codecs und Testsuiten erlaubt.

[via golem.de]

Bye Bye Katrin

Jetzt ist es soweit: Katrin Bauerfeind verabschiedet sich heute von Ehrensenf. Tja, schade eigentlich, aber reisende soll man bekanntlich nicht aufhalten. Ab dem 2. Juli erwartet uns übrigens ein neues Gesicht in Deutschlands bekanntestem Web-Video-Format – wer das allerdings sein wird ist noch nicht bekannt …

Bleibt mir nur noch zu sagen: Bye Bye Katrin

Update
Wer noch schnell ein paar Abschiedsgrüße loswerden will, bitte hier klicken.

Proxy-Server

Ein Proxy-Server kann bekanntlich mehrere Funktionen haben, er kann als (Werbe)Filter dienen, das lokalem Netz und Internet trennen oder zur Zugriffssteuerung verwendet werden.

Vollkommen unergründlich ist mir allerdings die Tatsache, wieso in der heutigen Zeit – quasi im Breitbandzeitalter – immer noch Leute einen Proxy als Zwischenspeicher (Cache) nutzen. Ok, durch das Zwischenspeichern können Anfragen schneller beantwortet und die Netzlast verringert werden, aber bei einer 16er DSL-Leitung halte ich eine solche Vorkehrung für nicht notwendig, zumal eine vollständige Aktualität der aufgerufenen Webseite nicht gewährleistet werden kann und nur unnötig zu Verwirrungen führt.

Burda unterstützt Blog.de

Nun ist die Katze aus dem Sack: Burda Digital Ventures GmbH beteiligt sich mit einer Minderheitsbeteiligung von 30 Prozent an der für den Relaunch von Blog.de verantwortlichen Berliner Mokono GmbH.

Allerdings ist noch nicht raus, wie hoch die Summe ist, die Burda für die Beteiligung zahlte und welche Rolle Blog.de im Sammelsurium der Burda-Webseite spielt oder ob es Synergien zwischen den einzelnen Seiten geben wird.

Für den seit langem angekündigten Relaunch von Blog.de, mit dem das Bloggen auf der Platform noch einfacher und bequemer werden soll, steht ebenfalls noch kein Datum fest. Die Arbeiten an dem Projekt gehen auf jeden Fall weiter.

[via Golem.de]

Joost – the first contact

Joost-logoNachdem Eric ja so freimütig Joost-Einladungen verschenkt hat, habe ich mir den Dienst auch mal angeschaut. Hier also mein erstes Resümee zum WebTV-Dienst Joost:

Gleich zu Anfang erlebte ich eine kleine Überraschung, denn eigentlich hatte ich irgendwie mit einem kleinen Webfrontend gerechnet, wo ich mich hättte registrieren bzw. die Einladung aktivieren hätte müssen. Stattdessen wurde ich gleich zum Software-Download aufgefordert.

So long, das “kleine” 11 MB Progrämmchen heruntergeladen, installiert und versucht zu starten, allerdings mit mäßigem Erfolg. Die Software brachte ständig einen “Unable to connect to network”-Error und schloss sich dann automatisch und kommentarlos wieder.

Das Spiel habe ich dann knapp 20! Mal mitgemacht, bis sich Joost endlich zum Starten bereiterklärt hat. Nen Dau hätte wahrscheinlich schon nach dem 10mal aufgegeben :)

Beim Anmelden gingen die Probleme dann weiter. Zwar konnte ich E-Mail-Adresse, Login-Name etc eingeben, beim Click auf den “next”-Button passierte aber nix, oder besser fast nix, denn beim 2 Klick auf den Button ist mir das kleine “true” oben Links in der Ecke aufgefallen.

Dann war es endlich soweit, ich konnte mich das erste Mal bei Joost anmelden und mir die ganze Welt des WebTV-Dienstes zu Gemüte führen.

Die Freude währte allerdings nicht lange. Bei vielen Videos war die Qualität eher schlecht als recht, gerade in den Bereichen Dokumentationen und Mangas. Bei den Musikvideos war die Qualität zwar in Ordnung, aber leider ließen sich diverse Channels nicht abspielen bzw. haben immer irgend etwas abgespielt, nur nicht das, was ich ausgewählt hatte.

Na ja, unterm Strich ist Joost eine nette Anwendung, allerdings mit noch zu viele Kinderkrankheiten. Zwar lassen die wohl User wie mich kalt, aber nen Dau wird wohl sehr schnell die Lust verlieren :) Aber warten wir einfach mal ab, wie sich Joost so entwickelt.

Google Apps Premier Edition

Google hat seinen Service “Apps for Your Domain” jetzt um eine kostenpflichtige Premium Version erweitert.

Für einen jährlichen Obulus von 38 Euro pro Account ist dann das gleichzeitige Bearbeiten von Text- und Tabellendokumenten im Team möglich und die eMail-Postfächer werden von 2 GB auf 10 GB erhöht. Ferner verspricht der Suchmaschinengigant seinen Kunden eine garantierte Verfügbarkeit von 99,9% und einen 24/7 Support.

Die Richtung, die Google mit diesem Angebot einschlägt, sollte wohl klar sein: mit dem Online-Office will Google anden Markt Kuchen von Microsoft, oder zumindest ein größeres Stückchen davon, schließlich ist der Office-Sektor der Bereich, in dem Microsoft am meisten Geld verdient. Allerdings bleibt abzuwarten, wie zumindest die Unternehmen auf das Angebot von Google reagieren bzw. wie hoch die Akzeptanz ist … erste Premium-Pioniere gibt es, laut Google, bereits schon, darunter auch Großunternehmen wie Procter & Gamble.

[via techcrunch.com]

Blogs bei Ebay

Der Jenaer Blogger Sven hat sein Weblog Sapere Aude bei eBay an einen anonymen Käufer versteigert. Reich ist Jens dadurch allerdings nicht geworden: gerade einmal 151 Euro erzielte sein privates Weblog bei der Auktion.

Heute fand nun, blogtechnisch aufbereitet, die Übergabe des Weblogs an den anonymen Käufer (Joheines) statt.

Nachahmung empfohlen? Wohl eher nicht, denn es ist schließlich nicht das Blog, was den Leser anzieht sondern der Content und der wird letztendlich vom Autor erstellt. Ergo ist ein neuer Autor in einem Blog auch kein Garant für eine weitere Erfolgsstory …

Update
Bin ich eigentlich der einzige, der bei der Beschreibung des neuen BlogBesitzers an einen gewissen Vorstandsvorsitzenden der Siemens AG denkt?

Joheines: Hat sich selbst schon einmal an einem Blog versucht, aber viel früher als Sapere Aude gemerkt, daß das doch eine ganze Menge Arbeit ist. Seitdem damit beschäftigt, auf dem Rücken anderer Menschen Geld zu verdienen, denen er Peanuts dafür zahlt. Hat gerade sein Gehalt um 30% erhöht, nachdem er die Belegschaft des neuesten Übernahmeobjekts auf die Straße gesetzt hat. Bleibt lieber anonym, um seinen Posten im Kirchengemeinderat nicht zu gefährden.

[via medienrauschen]

Mozilla Labs – Exploring the Future of the Web

Die Mozilla Corporation hat mit Mozilla Labs eine Plattform ins Leben gerufen, auf der Ideen und Prototypen rund um künftige Web-Entwicklungen einen Platz finden sollen. Neben einem Blog stehen den Usern auch ein Wiki zur Verfügung, das allerdings wohl eher dem Verständnis als einem produktiven Einsatz dient.

[via pixelgangster.de]