Posts Tagged ‘ Windows

Alternative gefällig?

Dem geneigten PC User steht heute für so ziemlich jeden Anwendungsfall eine Vielzahl an Anwendungen zur Verfügung, pro Anwendungsfall sind es in der Regel mehrere Dutzend, teilweise sogar Kostenlos. Doch welche Anwendung ist für mich die Richtige und – noch viel wichtiger – gibt es vielleicht für die Software meiner Wahl (die aber viel zu teuer ist) eine Alternative?

Dieser Frage widmet sich alternativeTo: Man wählt einfach die Software aus, für die man eine Alternative sucht und bekommt, sortiert nach Nutzerbewertung, eine Liste an Anwendungen, die indentisch Arbeiten und dazu vielleicht auch noch viel günstiger sind. Die Auswahlmöglichkeiten erstrecken sich dabei von Desktop-Software für Windows, Mac und Linux, Online Anwendungen und Mobile Applikationen für iPhone, Android, Blackberry u.a. Sucht man z.B. eine gute Alternative für den Internet-Explorer, so präsentiert alternativeTo neben FireFox und Chrome auch weniger bekannte Browser wie Maxthon oder Flock an.

So weit so gut, richtig interessant wird es aber, wenn man z.B. nach einer Alternative für Adobe Photoshop oder Nero Burning Rom sucht. Findet AlternativTo einmal nicht die gewünschte Software auf anhieb, lädt die TagCloud zum Stöbern ein. So finden selbst erfahrene PC User die eine oder andere Software, die zwar nicht so bekannt, aber um ein Vielfaches den eigenen Ansprüchen näher kommt.

Abenfalls sehr interessant ist der Menü-Punkt “NO ALTERNATIVES“. Dort sind die Anwendungen aufgelistet, für die es momentan keine Alternative gibt … noch nicht :)

Songbird 1.1.1 released [updated]

Dienstag wurde der OpenSource Mediaplayer Songbird in der Version 1.1.1 veröffentlicht, eine Schnappszahl die gerade zu zum Testen auffordert! Hier mal ein kleiner “first use report/review”:

Insgesamt bin ich sehr überrascht von der Benutzbarkeit dieses OpenSource-Systems, habe ich mich in den letzten Jahren mehr schlecht als recht mit dem Windows Media Player, WinAMP und iTundes herumgeschlagen. Schon bei der Installation überraschte mich Songbird mit einem automatischen Download der Sprachdatei und einer Auswahl von durchaus interessanten AddOns, welche ebenfalls automatisch heruntergeladen und installiert wurden – smart :)

Der Media-Player an sich wirkt aufgeräumt und bietet eine automatische Überwachung von beliebigen Ordnern Auf Wunsch werden neue Mediendateien in die Bibliothek eingepflegt und die Lautstärke von Musikdateien wird automatisch anhand der eingebettete Lautstärkeinformationen geregelt. Neue AddOns kann man mit dem eingebauten Browser suchen und quasi per Knopfduck installieren – ein Mechanismus den man schon vom Mozilla Browser FireFox kennt.

Der Download von Songbird ist ca. 13 MB schwer (was aber dank Amazons S3 auch kurz nach einem Release keine großen Probleme bereitet) und für Windows XP/Vista, Mac OS X und Linux verfügbar, die Installation klappt reibungslos.

Sehr gespannt bin ich auf den iPod Device Support sowie den Tag, an dem ich dem System meine umfangreiche Musik-Sammlung vorsetze – leider fehlt mir da gerade die Zeit zu, aber bislang macht der Mediaplayer einen sehr positiven Eindruck und nach dem ich nun schon fast 90% meiner “daily used” Software gegen OpenSource Systeme getauscht habe, wäre das nun noch einer der letzten Kandidaten. [to be continued]

[Update]
Leider war der Test mit dem iPod Device Support wenig erfolgreich – um nicht zu sagen katastrophal. Einmal mit dem Sungbird auf den iPod zugegriffen und schon war der halbe iPod leer. Schade eigentlich, das Tool hatte einen sehr guten ersten Eindruck gemacht und hätte fast iTunes als Musik-Bibliothek abgelöst, aber nun werde ich wohl noch ein paar Versionen warten.

Microsoft goes OpenSource

Bislang sind die Begriffe OpenSource und Microsoft nicht wirklich kompatibel – vor allem, wenn man an die Worte von Ray Ozzie, seines Zeichens Chief Software Architect bei Microsoft, denkt, der in einem Interview sagte, dass Microsoft die Googles dieser Welt am meisten fürchten müsse – Firmen, die Open-Source-Entwicklung unterstützten ohne die Notwendigkeit, diese Software auch direkt zu verkaufen [quelle].

Umso erstaunter war ich, als ich heute über Microsofts Web AI (Web Application Installer) gelesen habe. Der Web AI übernimmt dem Admin einige läßtige Aufgaben, lädt je nach Auswahl eine der am häufigsten genutzten Open-Source-Programme automatisch herunter und erledigt – oh wunder – auch gleich ein paar Konfigurationsarbeiten. Zu den verfügbaren Programmen zählen unter anderem Drupal,  osCommerce, phpBB und WordPress.

Da es sich noch um eine Beta-Version handelt, eigent sich der Microsoft Web Application Installer allerdings nur bedingt für den Produktiveinsatz. Besitzer der Windows Versionen Vista RTM, Vista SP1 und Windows Server 2008 können sich den ca. 650 KB großen Installer direkt von Microsoft herunterladen.

Wenn ich die Tage mal etwas Zeit habe, werde ich das Ding mal ausprobieren – bin auf jeden Fall gespannt, wie z.B. WordPress unter Windows läuft – und welche Probleme oder Ecken & Ösen das ganze mit sich bringt. Ich werde auf jeden Fall an gleicher Stelle darüber berichten.

[via TechNet Blog]

Fennec – FireFox goes mobile

Mozilla.org hat eine erste alpha Version von Fennec, der mobile Version von FireFox veröffentlicht welche ab sofort allen interessierten zum Download zur Verfügung steht. Die mit dem Zusatz “early developer release” versehene Alpha 1 soll primäre Entwicklern und Webdevelopern dazu dienen, den neuen Browser auf Herz und Nieren zu testen.

Da sich die bisherigen Bemühungen der Entwickler lediglich  auf die Gestalltung der Oberfläche – z.B. für berührungsempfindliche Bildschirme – und mobilespezifische Funktionen fokustiert haben, hingt der Browser noch etwas in Punkto Performance hinterher – was allerdings Thema einer der kommenden Alpha-Versionen sein soll.

Trotzdem wartet Fennec mit einigen netten Features auf. So erkennt der Browser Telefonnummern auf einer Webseite welche sich dann – ähnlich wie bei Safari und Opera – per klick anrufen lassen.

Leider läuft Fennec bislang nur auf Geräten mit OS2008 (“Maemo”) – wie etwa Nokias N810 – so dass ein “richtiger” Mobile-Test bei mir leider noch ausbleiben muss. Allerdings ist Fennek auch in einer Version für Mac OS X, Windows oder Linux verfügbar, so dass man zumindest mal einen Blick auf den neuen Mozilla Browser werfen kann.

Mehr Details rund um Fennec finden sich in den Release Notes. Dort findet man auch Informationen zur Installation auf einem OS2008 Handy.

[via heise.de]

Remote Command Execution Bug im Mozilla

Billy Rios und Nate McFeters haben in ihrem Blog einen Bug im Mozilla veröffentlicht, mit dem sich über bestimmte URLs beliebige Programme starten lassen.

Die Ursache scheint dabei in der Verarbeitung von bestimmten Web-Protokollen (mailto:, news:, etc.) zu stecken. Enthält ein Link die Zeichenfolge “%00” und wurde auf dem System z.B. kein externes Mail-Programm installiert das sich für die Verarbeitung solcher URLs verantwortlich zeigt, so ist es damit möglich, beliebige lokale Programme auszuführen.

In den von Billy und Nate aufgeführten Beispielen startet nach einem Klick auf einen Link ohne Vorwarnung die Console und anschließend der Taschenrechner von Windows.

Der Bug ist sowohl in der aktuellen FireFox Version 2.0.0.5 sowie im Netscape Navigator 9 und Mozilla vorhanden, getestet wurde er allerdings nur unter WinXP mit SP2.

In Bugzilla gibt es inzwischen einen entsprechende Eintrag, so das das nächste Mozilla/FireFox Update nicht mehr lange auf sich warten lassen dürfte.

Update
Auf heise.de gibt es noch einen etwas ausführlicheren Bericht zu dieser Problematik

[via Mozilla Security Blog]

Apple QuickTime 7.2 released

Apple hat eine neue Version seiner Multimedia-Architektur für Mac OS und Windows veröffentlicht.

Die Version 7.2 schließt acht gefährliche Sicherheitslücken, wovon einige zum Ausführen von beliebigem Programmcode benutzt werden konnten. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit in der “KostNix”-Version von QuickTime Videos im Vollbildmodus darzustellen. QuickTime 7.2 kann ab sofort für Windows und MacOS X kostenlos auf den Apple-Servern heruntergeladen werden.

Eigentlich hatte ich ja erwartet, das Apple nach dem erfolgreich Vorgehen gegen QuickTime Alternative den Usern etwas entgegen kommt und mit dem nächsten Release von QT eine etwas abgespecktere Version anbietet. Weit gefehlt, QT ist nach wie vor ein Brocken, von Systemschonung ist weit und breit nichts zu sehen und Werbebanner sowie Registrierungsanfragen sind nach wie vor existent. Schade eigentlich ….

iTunes wurde übrigens auch in einer neuen Version veröffentlicht (7.3.1) und soll einen Fehler beim Zugriff auf die iTunes-Bibliothek beheben.

[via Golem.de]

Vista Serive-Pack kommt später

Eigentlich wollte Microsoft ja noch in diesem Jahr das erste Service-Pack für Windows Vista veröffentlichen, nun haben die Redmonder verlauten lassen, dass dieses nun doch nicht mehr dieses Jahr fertig wird. Lediglich eine Beta-Version soll Ende 2007 erscheinen …

Ich müsste lügen wenn ich jetzt nicht sagen würde: Damit habe ich eigentlich schon gerechnet!

[via Golem.de]

Apples Safari für Windows Gau – Part III

Gerade erst veröffentlicht, da wurden in Apples aktueller Version 3.0.2 vom Safari für Windows schon wieder zwei Fehler entdeckt, die die Stabilität und die Sicherheit beeinträchtigen können.

So langsam sollte man sich in Cupertino ein paar Gedanken zum Thema Safari für Windows machen. Klar, eine Beta ist eine Beta und in der Regel nicht für den produktiven Einsatz gedacht, aber so, wie sich die Bugs und Sicherheitslücken von Version zu Version die Klinke in die Hand drücken, würde ich die Software eher als Alpha sehen.

Auch frage ich mich, wieso die meisten Lücken aus der Community kommen. Zugegeben, je mehr Lücken und Bugs gefunden werden, je größer ist die Chance, dass das vollmundige Versprechen von Steve Jobs, der Safari für Windows sei der schnellste und sicherste Browser für die Windoof-Plattform Realität wird, aber zu welchem Preis? Hat Apple keine eigene QS-Abteilung und verlässt sich lieber auf die kostensparendere Community? Ist so ein Browser am Ende dann überhaupt brauchbar?

Apropos brauchbar: Denkt überhaupt ein Anwender - mal abgesehen von Webdesignern - darüber nach, von einem der etablierten Browser auf das neue Werk von Apple zu wechseln oder war´s das für Apples Safari für Windows?

Warten wir es einfach mal ab ….

WinSafari 3.0.2 released

Apple hat nachgebessert und den eigenen Webbrowser Safari für Windows in der Version 3.0.2 released.

Laut ChangeLog wurden diverse Sicherheitsupdates eingespielt, sowie die Stabilität und Darstellungsprobleme von nicht-englischsprachigen Webseiten behoben.

Safari Windows

In der Tat ist die Darstellung nun Fehlerfrei, Bookmarks lassen sich nun auch speichern ohne das sich der Browser ins Nirvana verabschiedet und auch die Google-Eingabemaske läßt sich nun ohne Crash benutzen.

Persönlich missfällt mir allerdings die Darstellung der Schriften, die meines Erachtens zu zermatscht und stark ausgebleicht wirkt. Ob das daran liegt, das Apple nicht die windowseigene Schriftglättung ClearType nutzt sondern eine eigen Schriftglättung mitbringt, kann ich allerdings nicht sagen.

Auch beim Seitenaufbau muss Apple anscheinend noch einiges an Arbeit reinstecken, zumindest die aktuelle Beta ist bei weitem nicht so schnell, wie Apple es angekündigt hat.

Alles in allem hat Apple wohl noch einen weiten Weg vor sich, den Mac-Browser Safari auf die Windows-Plattform zu bringen – wenn ich mir die Apples Diskussionsforen zum Thema so anschaue sogar einen sehr sehr weiten – aber zumindest befinden sich die Entwickler auf dem richtigen Weg.

Safari für Windows 3.0.1 released

Apple hat aufgrund der zahlreichen Sicherheitslücken seinen Webbrowser Safari in der AlphaBeta-Version 3.0.1 veröffentlicht. Laut einer Mitteilung in der Apple-Mailing-List behebt die neue Version allerdings nur drei, anscheinend von Apple selber gefundene Sicherheitslücken. Die von Thor Larholm, Aviv Raff und David Maynor entdeckten Lücken wurden aber offensichtlich noch nicht geschlossen.

Neugierig wie ich nun mal bin, musste ich auch gleich mal ausprobieren, ob der neue WinSafari wenigstens besser mit der Darstellung von Webseiten zurecht kommt und ob er stabiler geworden ist … das Ergebnis ist allerdings sehr ernüchternd: Alle Probleme sind nach wie vor existent.

Ich glaube mit der früher Veröffentlichung Ihres neuen Windows-Browsers hat sich Apple einen gehörigen Bärendienst erwiesen. Zwar bin ich als Entwickler nach wie vor sehr erfreut, das Apple nun auch einen WebKit-Browser für Windows entwickelt hat, aber für Entwickler war/ist der WinSafari in erster Linie wohl nicht gedacht gewesen. Otto-Normal – also die Zielgruppe schlechthin – dürfte auf jeden Fall, angesichts der massiven Darstellungsprobleme, nicht glücklich mit Apples Windows-Browser werden.

[via heise.de]